Eintragung in freie Dienste



  • Es wäre klasse, wenn (durch entsprechende Gruppenzugehörigkeit) die Mitarbeiter sich über die App in Dienste eintragen könnten.

    Derzeit wird das bei uns über Doodle Umfragen realisiert und dann z.B. vom Gruppenleiter oder von mir in CT nachgetragen.

    Liebe Grüße
    Benny


  • admin

    @Benny du meinst also aktiv in freie Dienste eintragen? Denn die Dienstanfrage inkl. Zu- und Absage funktioniert ja schon in der App.



  • Genau.
    Die Dienstanfragen sind dann sinnvoll nutzbar, wenn z.B. der Leiter im Vorfeld einen Plan zusammen stellt und die Leute entsprechend zuteilt. Wenn dann einer an dem zugeteilten Termin nicht kann, hat er die Möglichkeit den Dienst nicht anzunehmen.

    Gerade aber beim Musikteam oder Technik Dienst ist es so, dass von den zur Verfügung stehenden Musikern bzw. Technikern selbständig die Dienste belegt werden wollen (das wissen die zum Teil erst eine Woche davor) und wie in der heutigen Zeit leider üblich will sich hier keiner einen Monat oder länger festlegen. Zumal die meisten dann letztendlich ohnehin im Gottesdienst sind. Da ist es am besten, wenn die entsprechenden Leiter einfach nur darauf achten müssen, dass am folgenden Sonntag alle Dienste belegt sind.



  • @Benny alles eine Frage der Erziehung: wir haben als Musikteam letzte Woche den Rest des Jahres geplant. Unter Berücksichtigung von Schichtarbeitern, Ehepartnern von Schichtarbeitern mit kleinen Kindern zu Hause, Urlaub, Freizeiten oder sonstigen Abwesenheiten. Natürlich kann da immer was zwischen kommen aber unsere Musikleitung hat jetzt jeden Sonntag bis Silvester mit Leben gefüllt.

    gehen tut vieles ;-)



  • @Denis-Gelb

    @Benny alles eine Frage der Erziehung:

    nein, nicht alles eine Frage der Erziehung. Ich selber habe nur monatsweise Dienstpläne und kann nicht weiter als einen Monat im Voraus planen. Da kann man auch nichts umerziehen ;-)
    Meine 8 Techniker tragen sich bislang von 4 oder 5 Möglichkeiten (Sonntagen im Monat) maximal ein- bis zweimal ein, wo sie können.
    Deshalb geht es momentan garnicht anders, als dass ich im Vorfeld die Möglichkeiten der Techniker abfrage, um dann einen Plan zu erstellen. Und das jeden Monat aufs neue.
    Diese Möglichkeit gibt es leider nicht in CT.
    Wenn es möglich wäre, dass ich monatsweise alle zu besetzenden Dienste an alle betreffenden Personen auf einmal schicken könnte, also jeder von allen Events des Monats eine Dienstanfrage bekommen würde, und die Techniker dann nach dem Prinzip "first come first serve" dort zusagen, wo sie Zeit haben, dann wäre das vielleicht noch eine Möglichkeit. Aber das geht, soweit ich das gesehen habe, auch nicht. Ich müsste also bei 8 Technikern und 5 Sonntagen 8x5 = 32 individuelle Dienstanfragen versenden...

    Deshalb werde ich mal mit den Technikern sprechen, ob sie das auf die Reihe bekommen, sich selbstständig und ohne Streit ;-) in CT in die Dienstplanung einzutragen. Falls nicht, muss ich das extern z.B. mit einer doodle-Liste machen.

    Ich schließe mich deshalb dem Wunsch an, dass die Dienst-Planung nach dem doodle-Prinzip in CT als Möglichkeit eingebaut wird und diese dann auch in der App zur Verfügung steht.

    Im Tool, das wir momentan noch verwenden, sieht der persönliche Link, den jeder per Email erhält, dann so aus:

    2019-10-21_15h22_53.png

    Die Erklärungen oben kann ich selber eintragen, so dass es passend ist für unsere Gemeinde. Die Leute klicken nur JA, (JA) oder NEIN an, und das Ergebnis seh ich dann in einer Übersicht im Backend und kann es per Klick in die Planung übernehmen.

    So, jetzt ist es doch etwas umfangreicher und nicht ganz App Spezifisch geworden. Aber, das musste ich jetzt doch noch loswerden.



  • Grundsätzlich gebe ich @Denis-Gelb recht, das meiste ist schon eine Sache der Erziehung.

    Dein Beispiel gibt es natürlich auch, deswegen kann man das nicht alles pauschal so sagen.

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich keinerlei Mehrwert in deinem Tool sehe.

    Jeder sollte in CT seine Abwesenheiten pflegen können - wenn ich das mache, sind alle meine "Nein" Termine schon einmal belegt.
    Bei allen anderen Terminen kann ich.
    Jetzt kommt also die "Will ich?" Frage:
    Über den Zauberstab lassen sich jetzt noch Präferenzen pflegen (morgens/abends, 1-2-3-4 Mal im Monat und sogar lieber mit dem Ehepartner oder nie mit dem Ehepartner).
    Wenn das jeder pflegt (Erziehungssache), ist die "Will ich?" Frage auch beantwortet und es braucht Doodle nicht.

    (JA) = ich kann zur Not; in dem Fall wirst du eh immer persönlich auf eine Person zu gehen und ihr den "Notstand" erklären und fragen, ob sie wirklich kann oder?
    Was nützt dir also die Info im Voraus?
    Wenn du weißt, wer schon alles nicht kann und weißt du auch, wer theoretisch noch könnte und das sind dann die, auf die du in so einem Notfall zugehst.
    Ob mir jetzt jemand im Voraus gesagt hat, dass er notfalls kann oder nicht, ist mir ja völlig gleich, wenn ich dringend jemand für einen Dienst benötige - ich frage jeden, der nicht ganz klar nicht kann.

    Vielleicht übersehe ich was und gerne kannst du mir noch einmal den Mehrwert des Doodle Tools erklären, aber ich sehe ich aktuell nicht.



  • @Henric-Resa Super gut erklärt. Bei uns kommt auch immer noch die doodle-Frage. Und ich versuche, das genau so zu erklären. "Ich kann vielleucht," oder "Im Notfall mache ich es" hilft gar nicht.



  • Mit der Abwesenheitsplanung habe ich mich noch nicht im Detail beschäftigt, aber das wäre dann vielleicht eine Möglichkeit, ist es doch im Prinzip wie eine doodle-Planung, nur andersrum.

    Zur Erklärung von (JA). Mir hat das immer geholfen, denn ich kann ja mit den Mitarbeitern eine klare Regel vereinbaren, wann ich das (JA) ziehen werde. Wer muss dann seine Komfortzone verlassen: Der, der mit (JA) gestimmt hat, oder der, der eigentlich nur einmal im Monat dran sein will?

    @Henric-Resa Du magst Recht haben, für euch ist der Mehrwert gleich null, denn bei euch klappt das ja dann problemlos mit der Abwesenheitspflege. Es bleibt aber wahrscheinlich immer eine ewige Diskussion, inwieweit sich eine Gemeinde an ein Tool anpassen muss, wenn es dies nutzen will, oder inwieweit kann sich ein Tool an eine Gemeinde anpassen. Da kommen wir wahrscheinlich zu keinem Ergebnis. Müssen wir auch nicht, diese Entscheidung muss letztlich der Entwickler treffen. Wir als Gemeinde geben halt Input, und das dient dazu, die ein oder andere Idee auch einzubringen.
    Dass bei @silvias1963 immer noch die doodle Frage kommt, zeigt mir, dass es eben nicht so leicht ist, bestimmte Strukturen umzudrehen. Und da wäre für mich der Mehrwert zu sehen. Dass ihr super mit dem vorgegebenen Weg in CT klar kommt - ich freue mich darüber, ehrlich. Andere Gemeinden tun das vielleicht nicht und sie tun sich schwer mit solchen Änderungen.

    Auf uns bezogen - ich weiß ja noch garnicht, ob unsere Mitarbeiter sich "erziehen" lassen werden oder eher "erziehungsresistent" sein werden. Ich werde es sehen. Das "Erziehungsargument" ist mir persönlich aber zu pauschal und lässt sich von einem Standpunkt, wo es bei einem selber gut läuft, leicht als Ratschlag verteilen.

    @silvias1963 "Ich kann vielleicht oder im Notfall" hat mir sehr oft geholfen, denn dadurch konnte ich weitere Kommunikationsketten vermeiden und jemanden eintragen, der, hätte er die Option nicht gehabt, mit NEIN votiert hätte.
    Ich lasse das aber gerne so stehen, gut möglich, dass dies dir überhaupt nicht helfen würde.


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