Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell


  • ChurchToolsMitarbeiter

    Unser Product Owner und initialer ChurchTools-Programmierer Jens Martin Rauen sowie Matthias Huber, der Geschäftsführer von ChurchTools, haben für Euch Video-Botschaften zum neuen Jahr aufgenommen. Ihr findet sie hier in unserem Blog.

    Ergänzung 03.01.2019:
    Ich möchte mich für die rege Diskussion im Forum und auch für allen Rückhalt, den wir von verschiedenen Stellen erfahren haben, ganz herzlich bedanken. Wie bereits in unserem Blogpost erwähnt, wollen wir zusammen mit Euch in diesem Jahr noch viel umsetzen und freuen uns auf viele neue Features, eine kundenfreundlichere Bedienbarkeit und noch höhere Qualität.

    Ein wenig traurig stimmt es uns als gesamtes Team ehrlich gesagt schon, wenn wir die Stimmung der einzelnen Posts aufnehmen. Weder haben wir Interesse daran, uns an Gemeinden zu bereichern, noch wollen wir Einzelne frusten, die bisher viel Zeit und Energie aufgewandt haben, um ChurchTools in ihren Gemeinden zum Einsatz zu bringen. Die Anpassung ist ein notwendiger Schritt, den wir zugegebenermaßen kurzfristig gehen mussten, um ChurchTools weiterhin in gleichbleibendem Umfang bezüglich Weiterentwicklung, Support etc. für Euch anbieten zu können.

    Uns ist natürlich bewusst, dass die Umstellung auf das neue Lizenzmodell nur für die wenigsten Gemeinden mit einer Preissenkung verbunden ist. Viele Gemeinden haben sich auch schon persönlich gemeldet und an manchen Stellen konnten durch einige Umstellungen innerhalb der ChurchTools-Installation die ganz großen Preissprünge abgemildert werden.

    Wir möchten Euch hiermit versichern, dass wir alles daran setzen unsere Preise möglichst dauerhaft auf diesem neuen Niveau zu belassen. Mindestens für die nächsten 2 Jahren wollen wir keine weitere Preisanpassung mehr vornehmen. Zukünftige Preisanpassungen, so sie notwendig sein sollten, werden wir dann länger im Voraus ankündigen und diese werden mit Sicherheit nicht mehr in diesem Maße ausfallen, da ja nun unsere Preise an die marktüblichen angepasst sind.

    Wir freuen uns daher besonders über alle Gemeinden, die die Bereitschaft zeigen, diesen neuen Weg mit uns weiterzugehen und somit auch Ihre Wertschätzung gegenüber der sehr leidenschaftlichen Arbeit unserer Mitarbeiter ausdrücken.



  • Vielen Dank für eure Mühen im letzten Jahr. Es hat sich einiges getan.

    Ich bin jedoch sehr enttäuscht von dem neuem Lizenzmodell. Wir zahlen nun zusätzlich 24€ im Monat.
    In unserer Kirche brauchen keine 25 Kalender, 25 Ressourcen und kein Check-In. Nun werden wir aber dazu gezwungen, dies zu bezahlen, weil wir über 200 Personen (sind nicht alle Mitglieder) in ChurchTools gespeichert haben. Nächstes Jahr wollten wir eigentlich noch OptigemSync dazubuchen (ehemalig 5€), was nun noch zusätzlich 9€ kosten würde.

    Das individuelle Modell war so klasse, weil jede Gemeinde unterschiedlich ist und das Programm unterschiedlich verwenden möchte. Hat man etwas benötigt, dann hat man nur diesen Punkt erhöht bzw. dazugebucht.

    Zitat aus der E-Mail: ...das sich primär an der Größe der Kirchengemeinde orientiert und dabei zusätzlich individuelle Anpassungen für einzelne Kirchengemeinden ermöglicht...
    Was meint ihr mit individuelle Anpassungen? Kann eine "Paket S"-Kirche auch auf 50 Dienste hochstocken, weil 20 Dienste nicht ausreichen? Oder sind damit nur die "grau eingeklammerten Hacken" Optionen gemeint? Das ist nicht wirklich individuell.

    Die Preise zwischen den Paketen sind so groß, dass man sich gut überlegen muss, ob das größere Paket einen Mehrwert für die Kirche bringt. Ich habe nichts gegen Preissteigerungen, das ist was ganz natürliches. Jedoch ist das neue Modell meinen Erachtens ein Rückschritt.



  • Ich stimme MarkusP zu. Grundsätzlich ist eine Preiserhöhung völlig ok. Zumal auch ein guter Service, hilfreiche Funktionen und Weiterentwicklungen geboten werden.
    Das neue Lizenzmodell führt bei uns aber leider zu einer Steigerung um 230%!! Dafür ist auch bei uns die Anzahl der Personen maßgeblich, wodurch wir in die nächste Lizenzstaffel rutschen. Hier war das alte Lizenzmodell deutlich flexibler.
    Ich möchte die CT-Verantwortlichen daher bitten, das Lizenmodell nochmal zu überdenken. Eine 2,3-fache Preiserhöhung ist aus meiner Sicht nicht ok.



  • Ich kann mich nur anschließen. Preiserhöhungen sind normal.
    Aber das hier leider nicht.
    Wir müssen jetzt das 3 Fache Zahlen und sind mit der Migration noch nicht Fertig. Wenn wir alles User besonders Gäste eingepflegt haben müssen wir auf Paket L wechseln und direkt 50€ mehr zahlen.
    Ok nur 41€ da wir Optigem schon gebucht haben.
    Und das obwohl wir niemals 50 Kalender oder Resourcen oder gar 100 Diesnte benötigen.
    Sorrry nur um Gäste zu verwalten werden wir wohl sicher keine 50€ mehr für ein größeres Paket bezhalen.
    Was macht den die Pakete so viel Teurer?
    Villeicht würde etwas transparentz in diesem Punkt etwas mehr verständniss aufbringen.



  • Auch wir haben die Nachricht von der Preisänderung mit allergrößter Bestürzung gelesen.

    Wir würden ab Februar 2019 220% des bisherigen Preises zahlen - also mehr als das Doppelte.

    Ja, wir haben Verständnis für Preiserhöhungen: 10%, 20% oder wenn es ganz arg kommt 30%. Aber eine Preiserhöhung um 120% ist völlig indiskutabel und würde in der Folge zu einer Kündigung führen.

    Hier geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Vertrauen. Und das wird durch eine entsprechende Preispolitik gründlich zerstört.



  • Vorab möchte ich sagen, dass ich dankbar für ChurchTools bin und für die Arbeit, die dahinter steckt. Es ist ein wirklich geniales Tool für die Gemeindearbeit und war bisher sicher auch moderat im Preis.

    Die Erhöhung und die Art und Weise der Einführung ist in meinen Augen allerdings ein echter Schlag ins Gesicht. Es ist voll okay, Preise anzuheben und damit dem Wachsen der Firma Rechnung zu tragen. Jedoch sollte dies schrittweise geschehen und nicht in dieser Höhe. Wir sollen statt 35 Euro nun 149 Euro bezahlen, was einer Vervierfachung entspricht.

    Außerdem ist der Zeitpunkt in meinen Augen extrem ungünstig. Viele Gemeinden haben Ihre Budgetpläne für 2019 geschrieben und nun kommt so eine herausfordernde Erhöhung.

    Ich finde es sehr schade. Wir haben uns als Gemeinde quasi „abhängig“ von der guten Arbeit von ChurchTools gemacht und haben kaum eine andere Wahl, als die Erhöhung zu schlucken. Das könnte man sicher anders handhaben, oder?



  • Wir haben auch eine Preiserhöhung von knapp 100% bekommen. Ich vermute mal, dass wir vorher nur so günstig gelaufen sind, weil wir - wie viele andere auch - nicht so viele Kalender oder Ressourcen gebraucht haben. Die wurden uns jetzt gezwungendermaßen mitverkauft.
    Ich bin - wie alle hier bisher Kommentierenden - auch nicht gegen eine Preiserhöhung. Für die Qualität war das sehr günstig, fast zu günstig. Aber 100% Preiserhöhung ohne direkten, daraus resultierenden praktischen Mehrwert, das muss man den Finanzverantwortlichen erstmal erklären können...
    Notfalls werden wir es auch so handhaben: alle Gäste rauswerfen und manuell bei Mailchimp einpflegen und dafür auf S runterbuchen. Dann geht uns hier zwar nicht nur ein großer Nutzen flöten, sondern es entsteht auch noch regelmäßiger, großer Zusatzaufwand, aber gut.
    //E - den Zeitpunkt finde ich auch sehr ungünstig, da unsere Budgetpläne ebenfalls bereits durch sind.


  • admin

    Gemeinden/Werke, die 1000 oder mehr Personen mit den CT verwaltet haben, bei den Kalendern und Ressourcen mit dem Minimum auskamen, zahlten monatlich 20 - 40 € für die Lizenz. Sind das denn marktübliche Preise? Ich denke nicht. Sicherlich gibt es echte Härtefälle, wie es ja hier schon zu lesen ist. Das ist aber nicht die Regel, vermute ich.

    Gemeinden, die bisher die Pakete ausgewogen lizenziert hatten, zahlten in der Vergangenheit schon deutlich mehr als die o. g. Fälle (z. B. 75 € für 1000 Personen, 35 Ressourcen, 20 Kalender und 100 Dienste). Die Preissteigerung fällt dann mit etwa 30 % deutlich weniger ins Gewicht.

    Und wert ist es die Software alle mal ...



  • @Andy sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Sicherlich gibt es echte Härtefälle, wie es ja hier schon zu lesen ist. Das ist aber nicht die Regel, vermute ich.

    Ich denke mal, dass hier nach einem relativ einfachen Prinzip ein Modell nach S|M|L|XL|XXXL Größen gebaut wurde. Aber ehrlicherweise muss man sagen, dass sich kein geringer Anteil der Gemeinden irgendwo zwischen S und M befindet, was die Größe angeht - und Gemeinden wachsen auch nicht mal eben von 200 auf 500 Mitglieder. Das bedeutet, dass man hier evtl. über Jahre hinweg deutlich mehr bezahlt als man eigentlich braucht. Eine vielleicht elegante und schnelle Lösung wäre hier ein oder mehrere Zwischenpakete anzubieten zwischen S und M. Das fände ich realitätsnäher.

    Oder noch besser: wenn das Pricing generell von der Mitgliederanzahl abhängt - und das finde ich absolut nachvollziehbar und gut - warum hat man dann nicht nur hier nicht an der Preisschraube gedreht? Damit hätte man das alte Modulprinzip beibehalten können und die Gemeinden mit vielen Mitgliedern würden sich trotzdem finanziell stärker einbringen.



  • @Andy Das klingt ja so, als wenn wir bisher etwas falsch gemacht hätten und selber Schuld sind an der völlig unverhältnismäßigen Preiserhöhung. Oder wie soll man das "ausgewogen lizenziert" verstehen?

    Wir haben das lizenziert, was wir brauchen. Selbstverständlich nicht mehr.

    In unserem Fall:
    bis 1000 Personen (davon gut 300 Mitglieder)
    bis 50 Dienste
    bis 20 Kalender
    bis 10 Ressourcen
    OptigemSync

    Das kostet 45 EUR. In Zukunft soll es 99 EUR kosten. Diese Preissteigerung ist keinem Finanzverantwortlichen in der Gemeinde vermittelbar.


  • admin

    @HS sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Das klingt ja so, als wenn wir bisher etwas falsch gemacht hätten

    Türlich nicht. ;-) So sollte es sich nicht anhören.

    Oder wie soll man das "ausgewogen lizenziert" verstehen?

    War nur ein Beispiel für eine moderatere Steigerung bei bisher anderer CT-Nutzung.



  • @Andy Danke für Deine Klarstellung.

    Der Preis für Dein Rechenbeispiel läge übrigens bei 65 EUR. Das würde dann zu einer Preissteigerung von 52% führen, was immer noch ziemlich "happig" ist.


  • admin

    @HS Hatte wohl Optigem und Check In vergessen ;-)



  • Für uns ist die Steigerung der Preise auch ein Schlag ins Gesicht. Vor Allem die kurze Reaktionszeit von einem Monat. Unser Vorstand trifft sich das nächste Mal in vier Wochen. Da bleiben dann nur noch Tage um zu reagieren. Wir liegen bei fast allen Positionen knapp über bzw. unter der Grenze von S zu M. Durch Löschen der überflüssigen Kalender und Dienste könnten wir es erst mal knap unter die Grenzen schaffen. Aber nur 8 Personen mehr würde direkt eine Preiserhöhung von 19 auf 49 EUR bedeuten. Das finde ich recht heftig. Zumal es ja auch einen Unterschied machen dürfte, ob man 200 Personen oder 499 Personen hat, von denen ggf. Spenden zur Gemeindefinanzierung zu erwarten sind.

    Außerdem gab es bisher einen Rabatt, der für Nutzer der Version 2 eingeräumt wurde. Der entfällt nun auch.



  • wir sind erst vor wenigen Monaten von Planning Center auf CT umgestiegen und haben dabei auch von "nur Mitarbeiter" (150) auf "nur Mitglieder" (450) gewechselt. Die 5 Euro Mehrkosten war kein Thema.
    Eigentlich wollten wir nächstes Jahr aufstocken und Jugend/Kinder mit rein nehmen, dann würden wir aber schon das Paket L brauchen, bei 5 Ressourcen, 5 Kalendern und 20 Diensten....

    Das CT das Geld wert ist wissen wir hier vermutlich alle, aber dem Vorstand das zu erklären wird nicht leicht.



  • Wir sind auch von einer Presierhöhung betroffen, allerdings vermutlich noch moderat im Gegensatz zu anderen (35€ auf 49€). Ich kann die Reaktionen hier verstehen. Allerdings muss ich sagen, dass ich die CTI GmbH da verstehen kann. Das Produkt was wir bekommen, egal in welcher aktuellen Größe, trägt zu einer Kostenersparnis in der Gemeinde bei, die durch keine oder wenige andere Tools ausgeglichen werden kann. Außerdem erleichtert sie den Arbeitsalltag enorm. Den Support, den ich erhalte, kenne ich nur vom 1st Level Support für IT von Arbeit. Wenn ich lese, dass als nächste Schritte u.a. die Nextcloud Integration vorangetrieben wird, sehe ich die Preiserhöhung als eine gute Investition in die Firma, die bei uns Gemeinden ankommen wird. Und zum Beispiel mir als Admin das Gemeindeleben weiter erleichtern wird. Also insofern erstmal durchatmen und schauen, wo man noch Rücklagen hat, die das erstmal kompensieren können.



  • Wir benutzten CT schon sehr lange und waren bis jetzt sehr zufrieden. Die Leistungen der vergangenen Jahre müssen hier gewürdigt werden. Ebenso sind moderate Preisanpassungen legitim.

    ABER: Für uns bedeutet die neue Preisstruktur eine Preissteigerung von 800% (von 25 Euro, rabattiert, auf 199 Euro monatlich). Ehrlich gesagt: Ich bin gerade ratlos. Preissteigerungen von 800% sind nicht marktüblich. Das sprengt auch alle großzügig eingeplanten Kostensteigerungen in einer seriösen Jahres-Budgetplanung.

    Die bereits im Februar greifende Preissteigerung macht auch eine seriöse Suche nach einer Alternative schwierig, geschweige denn, dass man diese so kurzfristig implementiert bekommt.

    Bis jetzt haben wir CT empfohlen und ich selber habe verschiedene Installationen betreut. Unsere Partnerorganisation in der Schweiz überlegt gerade auf unsere Empfehlung hin ebenfalls CT einzuführen. Jetzt werde ich davon abraten müssen.

    Schade!


  • admin

    @daniel_h Da bin ich voll und ganz bei dir! Auf die Sache mit der Nextcloud bin ich schon total gespannt und hoffe, dass unsere vorhandene da integriert werden kann.



  • Hallo!

    Ich schätze eure Arbeit wirklich und bin auch dafür, dass Arbeit nicht kostenlos sein soll.
    Deshalb haben wir uns damals auch entschieden trotzdem auf die 3.0 upzugraden und die Kosten zu tragen.

    Für unsere Kirche mit 130 Mitglieder mit Gästehaus (d.h. viele Resourcen) wäre jetzt der Preissprung von 85 Euro auf 199 Euro (laut Email). Das bereitet mir wirklich große Bauchschmerzen und wirft große Fragen über die Preispolitik auf. Auch in Zukunft. Wird das in 2-3 Jahren wieder so sein? Auch wir haben nichts grundsätzliches gegen Preiserhöhungen. Aber weit über das doppelte? Wow. Für uns ist das neue Lizenzmodell ein absoluter Rückschritt. Bitte bitte, überdenkt diesen Schritt noch einmal und hört uns an!

    Gruß
    Martin Röll



  • Moin!
    Ich bin Jens Martin und Matthias sehr dankbar, dass sie den Mut zu dem Schritt hatten. Wie wohl fast alle hier betrifft uns die Preissteigerung auch in recht heftiger Weise und ich konnte mit unserem Finanzverantwortlichen auch schon darüber sprechen.
    @Hogan sagte

    Das CT das Geld wert ist wissen wir hier vermutlich alle, aber dem Vorstand das zu erklären wird nicht leicht.

    Gerade wenn man sich ein wenig umschaut, was Du ja offensichtlich mit Planinng Center gemacht hast, weiß man und kann leicht rechtfertigen was man an CT hat. Mein Hauptargument war, dass ich mir nur noch eine noch schnellere Entwicklung in manchen Bereichen wünschen würde. Was gibt es da besseres, als dass wir alle gemeinsam das Projekt ein wenig mehr unterstützen?! - Somit sind auch mehr Entwickler möglich. :)

    Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als wir 200 Euro pro Jahr gezahlt haben! Und natürlich ist es auch meine Aufgabe "Schaden" von der Gemeinde abzuwenden, dazu gehört auch mal eine geschickte Verhandlungstaktik. Aber wir dürfen hier nicht vergessen, dass es zuvor vielleicht nur deshalb so viel günstiger war, weil wenig "drin war", sondern weil jemand anderes dafür bezahlt hat. Wie viele Std. an Entwicklung können wir schon nutzen, wo einzelne bereits in Vorleistung getreten sind und privat und in der Freizeit getüftelt haben. Gleichzeitig, und da bin ich einer der ersten, erwarten wir hoch sichere und stabile Systeme. Wenn man die Funktionen vergleicht, bin ich froh, dass es nicht noch teuere geworden ist, auch wenn es das wert wäre.

    @niko

    Außerdem ist der Zeitpunkt in meinen Augen extrem ungünstig. Viele Gemeinden haben Ihre Budgetpläne für 2019 geschrieben und nun kommt so eine herausfordernde Erhöhung.

    Das ist ein berechtigter Einwand. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, macht das bei euch 1.368 Euro mehr im Jahr. Das ist ein ganzer Batzen und betrifft in der Höhe hoffentlich nicht so viele.
    Aber genau da unterscheidet sich CT doch auch von anderen "marktüblichen" Anbietern, dass sie ja genau da wo es zu knapp wird zum Gespräch einladen. Das finde ich schon sehr vertrauensbildend. Bestimmt könnt Ihr da noch eine gemeinsame Lösung finden.

    Ich bin auf die nächsten Entwicklungen gespannt und auch wenn es nochmal zu einer Steigerung in 2-3 Jahren kommt, vertraue ich darauf, dass das Niveau in Vielfalt und Ausgereiftheit, genauso wie bisher, im gleichen Maße mitwachsen. Nur bitte nicht nur in neue Funktionen verzetteln, sondern auch an die Featurewünsche hier aus dem Forum denken. ;-)

    Allen Beteiligten, CT-Entwicklern und Nutzern und vor allem Admins im Gespräch mit Vorständen etc. ein gesegnetes Neues Jahr 2019!

    LG aus Bremen!
    David



  • Hallo,

    Im neuen Preismodell ist der LDAP-Service für 9€/Monat buchbar.
    Muss ich den buchen, selbst wenn ich den NodeJS-LDAP-Wrapper auf meinem RaspberryPi betreibe?

    Und welchen Vorteil würde die mögliche Nextcloud-Integration gegenüber einer eigenen Installation mit LDAP-Integration bieten?

    Und was kann ich mir unter "Übergreifende Konsolidierung" vorstellen?

    Gruß Daniel


  • admin

    @David sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als wir 200 Euro pro Jahr gezahlt haben! Und natürlich ist es auch meine Aufgabe "Schaden" von der Gemeinde abzuwenden, dazu gehört auch mal eine geschickte Verhandlungstaktik. Aber wir dürfen hier nicht vergessen, dass es zuvor vielleicht nur deshalb so viel günstiger war, weil wenig "drin war", sondern weil jemand anderes dafür bezahlt hat. Wie viele Std. an Entwicklung können wir schon nutzen, wo einzelne bereits in Vorleistung getreten sind und privat und in der Freizeit getüftelt haben. Gleichzeitig, und da bin ich einer der ersten, erwarten wir hoch sichere und stabile Systeme. Wenn man die Funktionen vergleicht, bin ich froh, dass es nicht noch teuere geworden ist, auch wenn es das wert wäre.

    Da bin ich voll und ganz bei dir! Wir haben in den letzten Jahren von viel ehrenamtlichem Engagement profitiert ... die CT haben sich verändert und da muss man auch preislich Korrekturen vornehmen.
    Auch ich hatte übrigens schon die Gelegenheit mit unserem Finanzveranwortlichen über die Steigerung zu sprechen. Vor allem stehen wir vor einer Schwelle von "L" zu "XL". Wir werden keine Kalender, Ressourcen oder sonstwas reduzieren. Wir planen von Anfang an mit XL ... so sagt es unser Finanz-Chef. Bei uns ist jedem Verantwortlichen bewusst, was die CT für einen Nutzen (auch finanziell) bedeuten.



  • Hallo,

    ich kann mich leider nur anschließen.

    Ohne hier im Forum zu lesen, habe ich direkt eine Mail an CT geschrieben und von einem Schlag ins Gesicht gesprochen. Ich bin froh, dass ich das nicht alleine so sehe.
    Ich kann zustimmen und sagen, ja eine Preiserhöhung ist ok, ABER NICHT in dem AUSMASS. Dazu ist die Software leider auch zu fehlerbehaftet und zu langsam im Support. Die Handyapp, welche angepriesen wird ist es auch nicht wert, da viel zu wenig Funktionen, (was sich hoffentlich bald bessert).

    Wir sind in der Einführungsphase und als Gemeinde eigentlich dran es zum 1.2. starten zu lassen, ( was dann aber mehr Ressourcen etc benötigt und da eine Preissteigerung zum bisherigen Model bringt, die nicht vertretbar ist)Jetzt wird es wohl dazu führen, dass 1 1/2 Jahre Vorbereitungszeit umsonst waren.
    Vielen Dank schon mal von meiner Seite aus.



  • So sehe ich das auch. Wir sind preislich im gleichen Rahmen aktuell. Aber wir kratzen an der Schwelle zu 200 Nutzern. Einen Preissprung um über 20€ pro Monat kann ich nur schwer verdauen, wenn der Rest des Pakets gar nicht benötigt wird in dem Umfang. Und wir haben gerade erst mit CT begonnen.

    Mir fehlt eine Zwischenstufe zwischen Paket S und M. Das ist ein heftiger Sprung so wie das gerade aussieht. Ich bitte euch das noch einmal zu überdenken.

    Für mich hat es leider auch ein Geschmäckle, dass das so direkt zwischen Weihnachten und Neujahr platziert wird. Hat etwas von „schlechte Nachrichten vergraben“.

    @MarkusP sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Vielen Dank für eure Mühen im letzten Jahr. Es hat sich einiges getan.

    Ich bin jedoch sehr enttäuscht von dem neuem Lizenzmodell. Wir zahlen nun zusätzlich 24€ im Monat.
    In unserer Kirche brauchen keine 25 Kalender, 25 Ressourcen und kein Check-In. Nun werden wir aber dazu gezwungen, dies zu bezahlen, weil wir über 200 Personen (sind nicht alle Mitglieder) in ChurchTools gespeichert haben. Nächstes Jahr wollten wir eigentlich noch OptigemSync dazubuchen (ehemalig 5€), was nun noch zusätzlich 9€ kosten würde.

    Das individuelle Modell war so klasse, weil jede Gemeinde unterschiedlich ist und das Programm unterschiedlich verwenden möchte. Hat man etwas benötigt, dann hat man nur diesen Punkt erhöht bzw. dazugebucht.

    Zitat aus der E-Mail: ...das sich primär an der Größe der Kirchengemeinde orientiert und dabei zusätzlich individuelle Anpassungen für einzelne Kirchengemeinden ermöglicht...
    Was meint ihr mit individuelle Anpassungen? Kann eine "Paket S"-Kirche auch auf 50 Dienste hochstocken, weil 20 Dienste nicht ausreichen? Oder sind damit nur die "grau eingeklammerten Hacken" Optionen gemeint? Das ist nicht wirklich individuell.

    Die Preise zwischen den Paketen sind so groß, dass man sich gut überlegen muss, ob das größere Paket einen Mehrwert für die Kirche bringt. Ich habe nichts gegen Preissteigerungen, das ist was ganz natürliches. Jedoch ist das neue Modell meinen Erachtens ein Rückschritt.



  • Wir haben bis jetzt jeden Monat 30€ bezahlt. 800 Adressen und den Rest haben wir so eingestellt wie wir brauchen.
    Jetzt müssen wir 99€ monatlich bezahlen, für Leistungen die wir nicht brauchen, so eine extreme Erhöhung ohne Ankündigung!

    Das andere Modell war fairer. Ich kann mich nur den Vorrednern anschließen, das es eine extreme Preissteigerung ist. Wie wäre es wenn man keine Tarife macht, S;M;L. sondern die einzelnen Leistungen teurer mach, so kann sich jeder immer noch sein individuelles Paket zusammenstellen.

    Beispiel: 1000 Adressen ->alter Preis 20€ -> neuer Preis 40€
    Ressourcen 10 Stück ->alter Preis 5€ -> neuer Preis 10€
    Kalender 20 Stück -> alter Preis 5€ -> neuer Preis 10€

    für uns wäre das dann immer noch eine Preissteigerung von 30€ auf 60€ aber immerhin für Leistungen, die wir
    auch konkret brauchen, sollte man in Zukunft mehr brauchen, könnte man dann ja immer noch seine Leistungen anpassen und dann so auch eventuell auf die 99€ kommen.

    Ich würde mich freuen, wenn man die Preise zwar anpasst, aber noch bei dem alten "Lizenzmodell" bleibt.



  • Erstmal vielen Dank für das Tool das uns viele Möglichkeiten und Lösungen im Gemeindealtag abnimmt.
    Aber wie schon viele Andere sind auch wir mit der Art und Weise der neuen Preisstruktur und der kurzfristigen Ankündigung nicht einverstanden.
    Wir sind erst seit diesem Jahr dabei und sollten jetzt zukünftig auch ein Vielfaches bezahlen.
    Ich plädierge für das bisherige Lizenzmodell bei dem man sich selbst die einzelnen Module und Größen auswählen konnte.
    Bitte überdenkt das ganze nochmal und gebt zukünftig mehr Vorlaufzeit.


  • admin

    Der Kritikpunkt ist bei uns schon auch da, dass der Zeitpunkt und die "Kurzfristigkeit" nicht so gut gewählt sind. Wir planen unser Budget zwar erst im Jan., jedoch wäre mehr Vorlauf und eine Ankündigung, nicht dann, wenn viele Büros geschlossen haben, bzw. Ehrenamtliche im Urlaub sind, sicher besser gewesen.

    Bei uns hat sich der Preis auch vervierfacht, ABER: im Vergleich mit diverser englischsprachiger Konkurrenz sind wir immer noch gut über die Hälfte besser dran.

    Ich muss zugeben, dass ich froh bin, dass hier mehr Kapital generiert wird, das dann wieder ins Produkt fließt. So wie ich die Leute von CT bisher kennengelernt hab, geht es ihnen nicht drum, ihre Taschen voller zu machen, sondern das Produkt voran zu bringen. Entweder nervt es uns nämlich, dass bestimmte Sachen nicht schnell genug voran kommen, oder jetzt, dass es uns zu teuer ist. Für die Gemeindearbeit bin ich in der Sache aber lieber auf der Seite von: Wir geben mehr aus und die Sachen kommen besser voran, als wir sparen und leiden an der Qualität.
    Denn wenn mehr Geld am Ende mehr Zeit für die Programmierung bedeutet, freu ich mich drauf, was 2019 alles kommen wird.

    Und am Ende gibt es denk ich eh zwei Gruppen

    1. Die, die sich den Preis leisten können (egal ob das neue Lizenzmodel blöd ist oder nicht)
    2. Die, die es sich nicht leisten können

    Klar kann Gruppe 1 noch mal versuchen Feedback zu geben um deutlich zu machen, was für die einzelnen Gemeinden sinnvoll ist. Aber am Ende zahlen wir, was uns das Produkt wert ist, oder können wechseln, wenn es uns das nicht wert ist. CT ist es uns wert, v.a. auch, weil ich das Potenzial sehe, von dem was noch alles kommen wird.
    Viel kritischer sehe ich das ganze für Gruppe 2, da es aus meiner Sicht, keine günstigere Alternative gibt. Aber wie @David schon geschrieben hat, kann sich diese Gruppe an CT wenden um einen guten Weg zu finden, was nicht selbstverständlich ist.



  • Hallo CT Team,
    Ich bin auch nicht gegen eine Erhöhung aber wir sind auch von ein 70€ Rechnung auf ein 149€ Rechnung erhöht nur weil wir viele Personen in Datenbank haben.

    Wir sind aus Frankfurt und haben viele Gäste und wechsel wegen Großstadt halt und weil neben uns einen Studenten Wohnheim ist.

    Deswegen haben wir auch 2400 Personen im Datenbank, aber von allem anderen sind wir noch in das "M" Bereich... sind aber gezwungen das XL Packet zu nehmen.

    Ich finde das alte Lizenzmodell mehr gerecht. Ihr könnt die Preise erhöhen aber bitte zwing uns nicht in Gruppen wie S,M,L, u.z.w., da die meisten Gemeinde nicht in solche Kasten passen.

    Schön dass Sie auch mit uns im Gespräch sind, aber zu mindestens hatten Sie eine Umfragen vorher machen können um von ihre Kunden Feedback zu bekommen vor Sie solche großer Veränderungen machen. Den hatten wir gewusst dass etwas kommt und Sie hatten die Daten als Beweis für die Wünsche ihre Kunden.

    Bin sehr enttäuscht von dieser Vorgang und die Kurzfristigkeit diese Umsetzung.

    Ich überlege wie wie unter 1000 Personen schaffe um ins M Paket zu gelangen da XL für unsere Bedürfnisse sehr teuer ist. Sie hatten mehr Geld von uns erhalten wenn sie einfach die verschiedene Bereiche erhöht hatten mit den alten Modell aber jetzt suchen wahrscheinlich viele Gemeinde wie die alles runterschrauben können um in eine Paket zu landen was besser passt.

    Verstehe mich nicht falsch, CT als tool ist super, und ich verstehe Sie brauchen auch Geld um schneller die Entwicklung voran zu treiben, aber dieser Lizenz Umstellung ist meine Meinung nach ihnen nicht richtig gelungen.

    Grüße aus Frankfurt am Main



  • Auch wir sind mit nahezu 230% Preiserhöhung betroffen.
    Und auch mir fehlt eine Stufe zwischen S+M.
    Alle anderen Argumente wurden hier schon genannt. Ich wiederhole mal nichts.
    Bin aber auch etwas geschockt! Ich kann schwerlich Churchtools wieder abschaffen... also werden wir wohl in den sauren Apfel beißen.

    Wir reißen eigentlich nur die Anzahl der Adressen, umso mehr ärgert es mich.
    Aber jetzt wegen immer 10 Adressen kämpfen und archivieren sehe ich nicht ein.

    Anregung:
    Man könnte leicht ein Abmilderung schaffen.
    Einfach 25/30/40% Aufpreis sofern nur einer der Bereiche aus dem Lizenzmodell überschritten wird.

    Beispiel:
    M Model langt im Allgemeinen. Man benötigt aber mehr Kalender, dann +x%.
    Das würde für eine feinere Abstufung sorgen...

    Oder S Model langt. Aber man benötigt mehr Dienste oder Adressen dann eben +x%...



  • Da wir mit unserer Installation relativ knapp über den Grenzen von S zu M lagen, bin ich gerade dabei abzuspecken wo es nur geht. Im Bereich der Kalender tut es weh. Hier war es schön, dass man für verschiedene Arbeitsbereiche eigene Kalender anlegen konnte, die dann einfach auf der Homepage einzubinden waren. Aber für das Feature dann EUR 30 / Monat mehr auf den Tisch zu legen halte ich momentan für nicht vermittelbar.

    Wir gehören zu den Gemeinden, die schon die Version 2 kostenpflichtig genutzt haben. Daher hatten wir bis jetzt Rabatt, durch den wir mit verschiedenen Einstellungen großzügiger umgehen konnten. Wenn wir unsere Installation jetzt so zusammenstreichen, dass wir unter den Grenzen der Version S bleiben, dann kann ich der ChurchTools GmbH nur gratulieren, dass sie jetzt weniger als bisher von uns bekommt... Glücklich sind wir damit nicht. Das bisherige Lizenzmodell war halt deutlich flexibler.

    Ich vermute, dass das neue Lizenzmodell mit neuen Features zu tun hat, die zukünftig kommen. Jens Martin Rauen hat ja in seinem Videoblog davon gesprochen, dass ein neues Modul in Vorbereitung ist. Wenn man das dann extra lizensieren müsste, würde vielleicht die Verbreitung des neuen Moduls erst mal nicht so werden, wie es erhofft wird.



  • Für einen steigenden Funktionsumfang ist ein Mehrpreis natürlich grundsätzlich gerechtfertigt. Bei uns steigt der monatliche Betrag um knapp zwei Drittel - im Vergleich zu anderen wirkt das fast noch moderat. Noch bin ich aber nicht überzeugt, dass der Nutzen ebenfalls um zwei Drittel steigt, so trägt z.B. die eher nebulöse Kommunikation bezüglich des "neuen Moduls" hier m.E. wenig zur Transparenz bei.

    Wenn man so kurzfristig deutlich mehr als bisher zur Kasse gebeten wird, darf man dann nicht auch eine klarere und verbindlichere Kommunikation erwarten, etwa über den Mehrwert sowie über Release-Zeitpunkte für bestimmte Features? Ich gebe zu, dass ich z.B. vom anfänglichen Umfang der App nach all der Wartezeit etwas enttäuscht war. Mit der Annäherung an "marktübliche Preise" sollte CT dann auch zunehmend mit marktüblichen Kundenerwartungen rechnen. Auch wenn ich hoffe, dass weiterhin partnerschaftlich und wohlwollend miteinander umgegangen wird, wird diese Partnerschaft zwangsläufig auch professioneller werden.

    Euch allen einen gesegneten Jahreswechsel!



  • Hallo,
    leider kommt dieses neue Modell zeitlich ziemlich ungünstig. Gerade sind die neuen Haushaltspläne fertig und "abgesegnet". Und jetzt reicht das Budget auf einmal nicht - und das noch vor dem Einstieg.
    Eine Preiserhöhung ist bestimmt nötig, aber bitte nicht in so festen Kategorien. Das passt so selten.
    LG, Silvia



  • Kein weiteres Bashing von unserer Seite, aber doch wollen wir als Gemeinde unsere große Enttäuschung hier kurz erklären.
    Es wurde ja mit dem "alten Lizenzmodell" gerade die Flexibilität gepriesen und vermarktet. Es war ein "Verkaufsargument" zu sagen wir brauchen viele Kalender, dann das Modul. Wir wollen mehrere Leute erfassen, dann hier 5 EUR mehr. Das war echt ein guter und vom Markt abhebender Schritt von Version 2 auf 3. Und warum gibt es jetzt eine Rolle rückwärts? Wäre es so undenkbar gewesen die bisherige flexible Staffelung zu behalten und darin die Einzelpreise anzuheben? Ich denke die Hauptkritikpunkte gehen genau in diese Richtung. Aber natürlich auch die Frage, wieso eine sonst so offen gestaltete und auf User-Rückmeldungen ausgerichtete Software einen solchen Schritt nicht vorher langsam "abklopft", verstehen auch wir nur schwerlich.



  • @Joe999
    Genau so sehe ich das auch. Bitte zurück zum alten Modell!



  • ich habe >>> hier mal ein FR zur Änderung des Lizenzmodells aufgemacht. So können die Stimmen gebündelt werden.



  • @hja super Idee, habe gleich meine Stimme abgegeben.



  • Zuerst wünsche ich allen ein gesegnetes neues Jahr.

    Hier im Forum ging das vergangene Jahr ja ziemlich turbulent zu Ende...

    Bisher habe ich hier einfach nur mitgelesen und mir weiter meine Meinung gebildet. Nun möchte ich mich aber doch auch noch zu diesem Thema äussern.

    Wenn man diesen Thread so liest, könnte man das Gefühl kriegen, dass einigen nicht bewusst ist, dass die Arbeit von/an ChurchTools kostet, sowie z.B. auch die ganze Infrastruktur und die Lizenzen, welche die "CTI GmbH" für die eingesetzten Tools selber bezahlen muss, auch Kosten verursachen.
    Egal mit welchem Lizenzmodell, diese Kosten müssen gedeckt werden.

    Ich hoffe (und vertraue nun einfach mal darauf), dass sich die Verantwortlichen in der "CTI GmbH" schon Gedanken dazu gemacht haben, wie viel Geld monatlich rein kommen muss, um diese Kosten zu decken.
    Zudem betonen sie oft, dass ihnen die Gemeinden wichtig sind. Bestimmt haben Sie diesen Schritt nicht unternommen, um sich zu bereichern, die Kunden über's Ohr zu hauen oder weiss ich was - sondern, weil er anscheinend einfach nötig wurde, damit die Arbeit an CT weiter gehen kann.

    Bei einem anderen Lizenzmodell wären die Kosten für einzelne Gemeinden wahrscheinlich schon tiefer, aber in der Summe müsste gleich viel rein kommen und so würden andere einfach mehr bezahlen müssen.
    Ich denke, der Schein trügt, dass, falls wieder das alte Lizenzmodell eingeführt würde, alle Kunden weniger bezahlen müssten. Das geht einfach nicht auf.

    Einmal ein anderes Rechenbeispiel:

    • Anzahl CT-Kunden: "über 1000" (gemäss CT-Homepage) -> rechnen wir mal grosszügig mit 1500 Kunden
    • durchschnittliche Lizenzkosten pro Kunde: sagen wir mal 50 Euro (da nehme ich einfach mal an, dass unsere bisherigen Kosten der Durchschnitt sind)
      So würden bei der "CTI GmbH" monatlich 75'000 Euro rein kommen.

    Mir ist natürlich bewusst, dass ich mit diesem Rechenbeispiel ziemlich daneben liegen kann.

    Mit diesen 75'000 Euro sollte der Lohn für 20 Mitarbeiter, die Server, Räumlichkeiten, Infrastruktur, Lizenzen und hoffentlich auch Weiterbildungen der Mitarbeiter (und noch mehr) bezahlt werden. Denke mal, das war bisher ziemlich knapp, wenn nicht völlig unrentabel.
    Da ist für mich grundsätzlich logisch und sinnvoll, dass die Preise gesteigert werden müssen.

    Damit möchte ich aber nicht sagen, dass ich alles, was mit dieser Ankündigung zusammen hängt, gutheisse und dass wir gerne mehr bezahlen. Natürlich hätte ich auch lieber, wenn wir weniger bezahlen würden oder CT (wieder) kostenlos würde.

    Was ich aber sicher nicht optimal finde ist...
    Der Zeitpunkt der Ankündigung ist ziemlich unglücklich gewählt:

    • Wie schon mehrfach erwähnt, haben wohl die meisten Gemeinden die Budgetplanung bereits fertig abgeschossen. Da kommt diese Ankündigung schlicht zu spät.
    • Zudem ist sie aus meiner Sicht auch viel zu kurzfristig. 2-3 Monate wären da sicher optimaler gewesen, als gerade mal etwas mehr als ein Monat.
    • So zwischen den Feiertagen an einem Samstag, wenn wahrscheinlich kaum jemand erreichbar ist, ist auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei.

    Vieler Worte kurzer Sinn...
    Eine Preissenkung ist natürlich immer besser, als eine Steigerung. Aber über Alles gesehen macht für mich die Erhöhung der Kosten trotzdem Sinn - wohl oder übel.

    PS: Und wie weiter oben auch schon erwähnt: @mhuber und @jmrauen machen ja das Angebot, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, falls die Kosten für eine Gemeinde zu hoch werden. Macht doch davon Gebrauch.



  • @rschi ich habe die Diskussion hier so verstanden, dass nicht eine grundsätzliche Preiserhöhung oder der Zeitpunkt kritisiert werden. Kritisiert wird doch vor allem der unverhältnismäßig hohe Sprung (bei uns das 2,3-fache). Eine Preiserhöhung würden die meisten sicher aus den vielfach genannten Gründen akzeptieren. Aber nicht das 2,3 oder sogar 8-fache. In der Wirtschaft würde ich hier das böse Wort "unlauter" verwenden.



  • @hja Das stimmt schon. Doch wollte ich einfach aufzeigen, dass es nicht wirklich auf das Lizenzmodell ankommt. Die Kosten müssen gedeckt werden können und wir als Kunden müssen dies bezahlen - ausser es lässt sich ein Sponsor finden.
    So verstehe ich das jedenfalls.



  • @rschi Ich denke die meisten haben nicht gegen eine Erhöhung sondern er geht um die (fehlende) Kommunikation, die % der Erhöhung (beim manchen über 200%) und das die Gemeinden das Paket Lizenz Format nicht optimal an die tatsächliche Bedarf die Gemeinden angepasst sind. Wie alle verstehen dass Geld nötig ist um das GmbH am Leben zu halten und uns weiter so ein gutes Tool anzubieten.



  • Auch von meiner Seite ein gesegnetes neues Jahr an die gesamte Community!

    Wir sind auch betroffen von einer beträchtlichen Lizenzerhöhung. Irgendwie hatte ich aber auf einen solchen Schritt gewartet... Mir war immer schon bewusst, dass alle Gemeinden für ChurchTools eher einen symbolischen Betrag bezahlt hatten, wenn man den Funktionsumfang und auch die Erwartungshaltung der User betrachtet. Klar, mit der Preiserhöhung steigt die Erwartungshaltung nochmal ziemlich - aber gerade dies weckt in mir viel Vertrauen. Die Preise sind meiner Ansicht nach nun realistisch und fair (immer noch günstig!) gesetzt. ChurchTools professionalisiert ihre Dienstleistungen, damit Produkte solid weiterentwickelt werden können.

    An alle, für welche der Preis (aktuell) nicht bezahlbar ist: ChurchTools hat noch niemanden abblitzen lassen - sucht das Gespräch und es gibt bestimmt eine passende Lösung!

    Auch von einem Argument in der Art "Wir benötigen 2000 Personen, sonst aber nichts." halte ich nicht viel. Denn die Erwartungen an Funktionsumfang, Datensicherheit und geeignetem Support sind bei allen trotzdem ganz oben angesetzt. Mit den Paketen versucht man, die Gemeinden in ihrer ungefähren Grösse zu treffen - gemessen am insgesamten Wachstum.

    Ich danke herzlich für alle Arbeit und alles Herzblut, welches in ChurchTools einfliesst!



  • Ich möchte meinen Post noch mal erweitern:

    Dass wir es als Schlag ins Gesicht finden etc. habe ich ja bereits geschrieben.
    Die Art und Weise wurde auch schon mehrfach als "ungünstig" beschrieben, brauche ich auch nicht mehr zu erwähnen.

    Was aber bis jetzt ziemlich außen vor war, bzw bei unseren Mitgliedern, die bis jetzt davon gehört haben kam, war der sehr berechtigte Einwand, dass wir das System jetzt doch nicht einführen sollten, da es ein absoluter Vertrauensbruch seitens CT GmbH ist. Es wurde mit dem Model geworben und kalkuliert. "Marktüblich" sind diese Preissteigerungen auf keinen Fall und es ist auch völlig unklar, wann der nächste Preishammer kommt. Es gibt keine Äußerungen, wie die Preisgestaltung in Zukunft aussehen soll, ob wieder "Marktübliche" Anpassungen von bis zu 800% erfolgen werden. In welchen Zeiträumen das ganze passieren wird etc.

    Ihr habt es leider gerade ziemlich vergeigt bei uns in der Gemeinde (und sicher auch in vielen anderen)! Ich kann nur hoffen, dass Ihr eine absolut zügige und adäquate Korrektur der Preisgestaltung vornehmt. Im Gegensatz zu uns, wird es Gemeinden geben, die inzwischen komplett auf die Organisation mit Euch eingerichtet sind und so schnell nicht zurück können und faktisch gezwungen / erpresst werden diese Preise zu bezahlen. Das ganze mit gerade erwähnten Unsicherheiten noch dazu.

    Für uns bedeutet dies 1 1/2 Jahre in den Sand gesetzt, VIELEN DANK nochmals dafür.
    Ich bin immer noch sehr erfreut über diese "Geschenk" von Euch.



  • Bei uns geht's von 55€ auf 99€ rauf. Das ist kein Weltuntergang, aber wenn wir das Geld in die Hand nehmen, dann werden wir uns wohl doch langsam nach alternativer und anwendungsfreundlicherer Software umsehen.



  • Moin!

    @cv sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    nach alternativer und anwendungsfreundlicherer Software umsehen

    Dazu will ich herzlich ermutigen und habe das selbst auch hinter mir und ist aus meiner Sicht auch die Pflicht eines jeden verantwortlichen Mitarbeiters, der den Einsatz von Churchmanagementsoftware entscheidet. Nicht nur einmalig, sondern dauerhaft den Markt zu überblicken und zu vergleichen. Dabei bin ich bisher nur bestärkt worden von der Leistung in CT. Dieser Funktionsumfang, wie wir ihn brauchen gibt es nur bei CT. Weltweit habe ich da nichts vergleichbares gefunden und schon gar nicht auf deutsch oder gar nach deutschem Recht und aus Deutschland.
    Wir kommen ja von einer ganzen Reihe verschiedener und zum Teil eigener Softwarelösungen, da gab es eine für die Räume, für Dienstpläne, für Ablaufpläne, Songs etc... und jedes Mal mit eigenem Login... klar geht es immer noch besser und "anwendungsfreundlicher", aber es geht auch deutlich schlechter.

    @David-R sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Für uns bedeutet dies 1 1/2 Jahre in den Sand gesetzt, VIELEN DANK nochmals dafür.

    Ich bin immer noch sehr erfreut über diese "Geschenk" von Euch.

    Mein lieber Namensvetter, langsam wird es albern. Die Aussagen sind doch recht fragwürdig: 1,5 Jahre und noch in der Einführung? Was habt Ihr denn da so lange gemacht? Ich habe nun auch schon mehrere CT-Einführungen mit begleitet und verantwortet. Das Aufwändigste daran ist immer neben den Schulungen die eigene Struktur zu entwickeln, also völlig CT unabhängig, sondern hilfreich für jede Gemeinde und auch bei egal welcher Software ein wichtige Voraussetzung. Und auch die Schulungen und die Überzeugen der Leute, das Tool zu benutzen, ist ja nicht verloren, sondern auch da meine ich, sind die 1,5 Jahre nicht umsonst gewesen, sondern die Bereitschaft mit Onlinetools zu arbeiten müsste gestiegen sein. Wenn Ihr nun in der Zeit gescheitert seid, dann liegt es sicher nicht ausschließlich an der neuen Preisstruktur. Aber ist ja schön einen Sündenbock zu haben.

    Im übrigen sind Deine Daten ja nicht weg. Klar gibt es vielleicht keine Schnittstelle zu alternativer Software, aber es gibt genügend Exportvarianten oder aber auch die Option ein Backup (gegen einen kleinen Obolus) bei CT abzurufen. Damit kann man dann ja auch weiterarbeiten.

    @David-R sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    ...es Gemeinden geben, die inzwischen komplett auf die Organisation mit Euch eingerichtet sind und so schnell nicht zurück können und faktisch gezwungen / erpresst werden diese Preise zu bezahlen.

    Wir fühlen uns nicht erpresst!
    Ich sehe da nach wie vor eine riesen Chance, die Vorteile für uns als Kunden weiter auszubauen und bin dankbar bisher so lange so günstig gearbeitet haben zu können.



  • @David

    "Die Aussagen sind doch recht fragwürdig: 1,5 Jahre und noch in der Einführung? Was habt Ihr denn da so lange gemacht? Ich habe nun auch schon mehrere CT-Einführungen mit begleitet und verantwortet. Das Aufwändigste daran ist immer neben den Schulungen die eigene Struktur zu entwickeln,"

    1,5 Jahre ist nicht fragwürdig, sondern durchdacht.
    Wir haben bei etlichen Gemeinden geschaut, wie es läuft und aktuell auch wieder bestätigt bekommen, wie die Gemeinden auf die Nase fallen, wenn sie es zu schnell einführen.
    Nicht ganz unerheblich war die deutlich verzögerte Implementierung der neuen Datenschutz Verordnung seitens CT, und der Ausbaufähige Support, wo Dinge Wochen gebraucht haben bis sie behoben worden.

    Und ja auch eine Verzögerung bei uns. Eigentlich war 1.12. Anvisiert.

    Eben wie erwähnt die Struktur sollte bei uns stehen bevor wir es allen zugänglich machen.

    "Ich sehe da nach wie vor eine riesen Chance, die Vorteile für uns als Kunden weiter auszubauen und bin dankbar bisher so lange so günstig gearbeitet haben zu können"
    Herzlichen Glückwunsch

    "Wir fühlen uns nicht erpresst!"
    Das ist ebenfalls schön. Da es wie ja selbst geschrieben nicht so viele Alternativen für einige Gemeinden geben wird, denke ich ist es schon so.


  • admin

    @David-R sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Nicht ganz unerheblich war die deutlich verzögerte Implementierung der neuen Datenschutz Verordnung seitens CT, und der Ausbaufähige Support, wo Dinge Wochen gebraucht haben bis sie behoben worden.

    Das meinte ich ein Stückweit auch mit meinem Beitrag weiter oben. Jetzt gar nicht nur auf dich bezogen @David-R (!), der Satz dient nur als Bspl.
    Es finden sich immer wieder Beiträge, in denen sich darüber beschwert wird, dass Dinge zu lange in der Umsetzung dauern, der Support nicht schnell genug ist (wobei ich finde, dass sich das schon echt gut gebessert hat), etc.
    Jetzt will CT etwas dafür tun und braucht entsprechend mehr Geld, das dann aber auch niemand zahlen möchte. Wir möchten mehr, schneller und besser und am besten kaum was dafür zahlen (wobei hier schon richtigerweise differenziert wird und viele schreiben, dass sie grundsätzlich nichts gegen Erhöhungen haben).
    Wenn nun die Leute von CT das durch-kalkulieren und überlegen was sie brauchen um die Qualität des Produkts zu steigern passt das auch nicht.

    @David "und bin dankbar bisher so lange so günstig gearbeitet haben zu können."
    drückt es hier eigentlich passend aus. Was, wenn es jetzt nicht für uns alle zu teuer wird, sondern wir bisher einfach viel zu wenig bezahlt haben und dankbar dafür sind.

    (um das noch mal zu sagen, ja, ich hab auch erst geschluckt, als die Steigerung um 400% kam und ja, ich finde die Kurzfristigkeit auch nicht optimal. Aber alles in allem bleibt die Frage: Will ich bessere Qualität (Support, Bugs, Features etc.) oder sparen bis zum Umfallen?! Am Ende verhindern wir noch, dass sich Leute bekehren, damit sich die Datenbank nicht füllt :D ) -> und ohne, dass jetzt gleich 500 Gemeinden den Support bestürmen sollten um Rabatte zu bekommen: Aber wenn ihr absolut nicht zurecht kommt, es euch das finanzielle Genick brechen würde, etc. dann geht doch auf die Leute zu. Sie haben es angeboten. Wobei ich vermute, dass es am Ende eh nur eher wenige betrifft



  • @David-R sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Das ist ebenfalls schön. Da es wie ja selbst geschrieben nicht so viele Alternativen für einige Gemeinden geben wird, denke ich ist es schon so.

    Eine Erpressung wäre es doch nur, wenn es KEINE Alternative gäbe. Jedoch gibt es Alternativen, die jedoch oben genannte Nachteile haben.
    Die preisgünstigste Alternative wäre, wenn du einfach ganz auf ein solches Tool verzichtest. Jedoch hast du dann natürlich auch alle Vorteile, die CT bietet nicht.



  • @rschi
    Für Viele Gemeinden, die sich jetzt voll und ganz auf CT eingestellt und umgestellt haben ist es de facto eine Erpressung.



  • ich bringe jetzt einfach mal ein paar andere Töne, damit die Admins und CT-Mitarbeiter nicht permanent auf den Deckel bekommen.....

    als ich anfing, ChurchTools in der Gemeinde vorzustellen, habe ich mir den Spaß erlaubt, in den Schulungen erst alle Möglichkeiten vorzustellen und den Funktionsumfang zu 80% zu zeigen (manche Dinge gehen den Normalverbraucher ja nichts an) und die Leute dann zu schätzen was sowas uns im Monat kostet. Schätzungen um die 70-100€ waren da üblich. als ich dann mit 30€ um die Ecke kam haben alle große Augen gemacht.

    Als wir Gemeindeadmins dann dem Ältesten im Dezember sagten "ey wir müssen jetzt von 30 auf 50 hoch" (was Leute hier in den Foren gerne als 66% Steigerung bezeichnen) sagte er nur "alles klar, weitermachen". und wir sind keine Gemeinde die heftigst im Geld schwimmt und ein gefülltes Festgeldkonto hat.

    Ich bin der Überzeugung, wer gute Arbeit leistet sollte auch das entsprechende Geld dafür bekommen. und ja, es mag kurzfristig sein, aber macht euch mal den Spaß und rechnet die Preiserhöhung eurer Gemeinde auf eine pro-Kopf-Änderung um. bei uns sind das bei 200 Gemeindemitgliedern eine Änderung von 10ct pro Kopf. bei martin weiter oben sind es 85ct/Kopf, usw.... da muss man halt alle paar Monate mal einen Döner weniger essen und das Geld dafür in den Klingelbeutel werfen und die Kosten sind gedeckt.

    Ohne jetzt anderen auf die Füße treten zu wollen, aber ich glaube wir haben in den letzten Jahren ein Hammer Tool nutzen dürfen und mussten im Vergleich fast nichts dafür bezahlen. Das war wie ein all-you-can-eat-Schaschlik-Buffet für 3€. und jetzt beschweren wir uns dass das Buffet auf einmal 10€ kostet? Ja das sind über 300% aber Leute..... Vielleicht erst mal auf die Fakten runter rechnen anstatt gleich mit Prozenten rumzuschmeißen. Ich muss da an meine Kollegen auf der Arbeit denken die sich beschwerten als der Kantinen-Kaffee statt 30ct auf einmal 60ct kostete. "Oh nein, Preis verdoppelt"....

    Deswegen an dieser Stelle einfach nur ein Danke an die Mitarbeiter von ChurchTools für dieses geniale Tool und wir als Gemeinde sind gerne bereit die Mehrkosten zu tragen. :-)

    PS: ich bin kein Mitarbeiter von ChurchTools, also wenn sich jemand angegriffen fühlt dann schiebt das auf mich ab und nicht auf das CT-Team.

    PPS: Vielleicht sollten sich einige Gemeinden mal die Verhältnismäßigkeit der erhobenen Daten genauer angucken.... brauche ich von jedem Besucher wirklich alle Daten? Oder reichen die Gemeindemitglieder?



  • Was ich hier dann gerne in die Runde werfen möchte ist die Forderung nach mehreren Änderungen in den AGB´s von Churchtool.

    "1.4 ChurchTools Innovations behält sich vor, die Erbringung der Leistungen jederzeit abzuändern, einzuschränken, zu unterbrechen oder einzustellen. In einem solchen Fall benachrichtigt ChurchTools die Nutzer nach Möglichkeit im Voraus. Die weitere Nutzung nach einer Änderung entspricht einer Zustimmung zu diesen Änderungen."

    Wenn schon mehr bezahlt werden sollte, dann sollte es auch eine Zuverlässigkeit geben. Die Frage steht ja im Raum, ob Ihr Euch übernommen habt und jetzt nur diesen Weg gehen könnt. Wenn ja wie lange ist dann die Sicherheit, dass wir mit Eurem Tool arbeiten können. (Sind übrigens nicht alles Fragen von mir, sondern auch von Mitgliedern).

    "9.1 ChurchTools Innovations ist nicht verpflichtet, dem Nutzer den Service verfügbar zu machen. Der Nutzer hat keinen Anspruch auf die Leistungen und ist nicht befugt, Rechte einzuräumen."
    ? Den Satz einfach mal bitte genau erklären.

    "10.1 ChurchTools Innovations behält sich vor, diese Bedingungen jederzeit ohne Angabe von Gründen abzuändern. Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig diese Seite besuchen, um Änderungen der Bestimmungen zu verfolgen. Im Falle eines Einwands wird die ChurchTools-Installation zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Bedingungen gelöscht."

    Also jederzeit einzuschränken etc. Transparenz sieht da auch anders aus. Nicht auf einer Seite, die kaum zu finden ist und wenn es Änderungen gibt, dann mind. auf den Emailweg jeden Nutzer davon informieren.



  • @David-R sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    [..]
    "9.1 ChurchTools Innovations ist nicht verpflichtet, dem Nutzer den Service verfügbar zu machen. Der Nutzer hat keinen Anspruch auf die Leistungen und ist nicht befugt, Rechte einzuräumen."
    ? Den Satz einfach mal bitte genau erklären.

    "10.1 ChurchTools Innovations behält sich vor, diese Bedingungen jederzeit ohne Angabe von Gründen abzuändern. Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßig diese Seite besuchen, um Änderungen der Bestimmungen zu verfolgen. Im Falle eines Einwands wird die ChurchTools-Installation zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Bedingungen gelöscht."

    Also jederzeit einzuschränken etc. Transparenz sieht da auch anders aus. Nicht auf einer Seite, die kaum zu finden ist und wenn es Änderungen gibt, dann mind. auf den Emailweg jeden Nutzer davon informieren.

    Das finde ich krass. Die Variante „der Dienstleister hat keinen Anspruch auf die Zahlungen“ wäre genau die umgekehrte Richtung. Das würde niemals in den AGB stehen. Alleine sowas in den AGB unterzuschieben finde ich heftig.

    Der Benachrichtigungsweg über AGB Änderungen in Form von Holschuld geht auch gar nicht. Jede andere Firma informiert vorab über Änderungen. Es handelt sich ja schließlich um Vertragsänderungen die von beiden Seiten akzeptiert werden müssen. Ganz ganz dünnes Eis!



  • @David-R und @sirdud
    Da mögt ihr schon Recht haben, aber das hat doch nun überhaupt nichts mit dem aktuellen Thread zu tun. Müsst da jetzt auch nicht überall noch was suchen und so euren Frust ablassen.



  • @rschi
    Das hat absolut was mit dem aktuellen Thread zu tun.
    Es geht um eine Verlässlichkeit und Vertrauen, was leider sehr beschädigt wurde. (Wie schon geschrieben) Also war ich auf der Suche nach einer Verlässlichkeit, die habe ich leider nicht gefunden.
    Damit wären wir wieder bei dem Thread wieder oben von mir schon: Wann kommt wie die nächste Erhöhung?
    Was ist mit verlässlichen Planungen...



  • @David-R In diesem Thread geht es um "Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell" und nicht um Verlässlichkeit.

    Ich sage ja nicht, dass ich die von dir erwähnten Punkte der AGBs gutheisse. Doch wurden die (meines Wissens) aktuell nicht verändert.

    Immer noch weitere Punkte zu suchen und hier anzufügen, die einem nicht passen, ist doch nicht konstruktiv und bringen niemandem was.
    Erfasse doch einen neuen Thread und beantrage, die erwähnten Punkte in den AGBs zu ändern. Da wäre ich auch dafür.



  • abgesehen davon: wenn ihr diese AGB so schlecht findet, warum habt ihr sie zu Beginn der Kooperation akzeptiert? Größte Lüge der Menschheit begehen ("ich habe die AGB gelesen und akzeptiere sie" --> Haken dran) und dann im nachhinein beschweren... :-D



  • @Denis-Gelb
    Ich habe sie tatsächlich bis zum Start dieses Threads nicht gelesen, da sie schlicht nicht zu finden waren.
    Schaut man sich nämlich die Startseite von CT an findet man keine AGBs auch nicht über die Suche der großen Schnüffler.


  • ChurchToolsMitarbeiter

    Ich möchte mich für die rege Diskussion im Forum und auch für allen Rückhalt, den wir von verschiedenen Stellen erfahren haben, ganz herzlich bedanken. Wie bereits in unserem Blogpost erwähnt, wollen wir zusammen mit Euch in diesem Jahr noch viel umsetzen und freuen uns auf viele neue Features, eine kundenfreundlichere Bedienbarkeit und noch höhere Qualität.

    Ein wenig traurig stimmt es uns als gesamtes Team ehrlich gesagt schon, wenn wir die Stimmung der einzelnen Posts aufnehmen. Weder haben wir Interesse daran, uns an Gemeinden zu bereichern, noch wollen wir Einzelne frusten, die bisher viel Zeit und Energie aufgewandt haben, um ChurchTools in ihren Gemeinden zum Einsatz zu bringen. Die Anpassung ist ein notwendiger Schritt, den wir zugegebenermaßen kurzfristig gehen mussten, um ChurchTools weiterhin in gleichbleibendem Umfang bezüglich Weiterentwicklung, Support etc. für Euch anbieten zu können.

    Uns ist natürlich bewusst, dass die Umstellung auf das neue Lizenzmodell nur für die wenigsten Gemeinden mit einer Preissenkung verbunden ist. Viele Gemeinden haben sich auch schon persönlich gemeldet und an manchen Stellen konnten durch einige Umstellungen innerhalb der ChurchTools-Installation die ganz großen Preissprünge abgemildert werden.

    Wir möchten Euch hiermit versichern, dass wir alles daran setzen unsere Preise möglichst dauerhaft auf diesem neuen Niveau zu belassen. Mindestens für die nächsten 2 Jahren wollen wir keine weitere Preisanpassung mehr vornehmen. Zukünftige Preisanpassungen, so sie notwendig sein sollten, werden wir dann länger im Voraus ankündigen und diese werden mit Sicherheit nicht mehr in diesem Maße ausfallen, da ja nun unsere Preise an die marktüblichen angepasst sind.

    Wir freuen uns daher besonders über alle Gemeinden, die die Bereitschaft zeigen, diesen neuen Weg mit uns weiterzugehen und somit auch Ihre Wertschätzung gegenüber der sehr leidenschaftlichen Arbeit unserer Mitarbeiter ausdrücken.



  • @David-R Es sollte eigentlich jedem Verantwortlichen klar sein, dass eine deutsche GmbH, die ein Produkt an einen Endnutzer verkauft, AGB's hat. Bei unserem Vertragsabschluss (schon eine Weile her) wurden wir auch darauf hingewiesen und konnten/können die nachlesen.
    Dass sie auf der Website tatsächlich erst beim "30-Tage kostenlos testen" erscheinen ist nicht optimal, aber trotzdem hat jeder die Chance gehabt sie zu lesen.



  • This post is deleted!


  • @mhuber: Soweit ich das gelesen habe unterstellt euch keiner das ihr euch bereichern wollt.

    Aber ich unterstelle euch schlecht Führung und Kommunikation. Eine Preiserhöhung von teilweise weit über 100% 4 Wochen vorher anzukündigen bei einer Software und einem Bereich (fast alles ehrenamtlich) wo man nicht kurzfristig etwas umstellen kann, find ich nicht nur unglücklich sondern schon dreist.

    Und wenn euch das wirklich erst kurzfristig klar geworden ist, hab ich wirklich Angst um das "stabilen Unternehmen" zu dem ihr gereift seit, denn reif und durchdacht ist dies Aktion nicht gewesen.

    Das Preismodel einzuführen und Bestandskunden erst nach 6Monate umzustellen wäre eine faire Möglichkeit gewesen. Oder im Sommer schonmal darüber informieren das es teuer wird, mit entsprechenden Hintergründen wäre eine Art gewesen uns Kunden als Gegenüber wertzuschätzen und uns nicht einfach der Tatsache "auszuliefern" ohne echte (kurzfristige) Alternative.

    Keine Vergünstigung mehr für selbsthoster find ich auch sehr fragwürdig. Ihr habt keinerlei Aufwand und Kosten, nehmt aber das gleiche Geld? Hierzu würde ich gerne eine Stellungnahme haben. Den einzigen Grund de ich hierfür sehe ist das dezimieren der Selbsthoster, damit ein möglicher nächster Schritt, nämlich nur noch hosted anzubieten, einfacher wird.
    Auch hier empfinde ich das als eine sehr Untransparente fast schon hinterhältige Vorgehensweise, wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege. Klärt sich ja hoffentlich mit einer Stellungnahme von CT.

    Ich weiß auch nicht warum so viele über Qualität, Vergleichspreise und ob CT das wert ist diskutieren. Für mich war nach dieser Aktion (extrem kurzfristig drastische Preiserhöhung) die erste Intension zu wechseln.. egal wohin, egal was es kostet und egal wie groß der Aufwand ist... aber so gehts nicht.

    Ich hoffe echt hier kommt noch mehr als "eure Enttäuschung" über die Reaktion und Rechtfertigung der Preise, sondern Verständnis, Entgegenkommen und ein besseren Weg als diese drastische Umstellung.



  • @drstone sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Keine Vergünstigung mehr für selbsthoster find ich auch sehr fragwürdig. Ihr habt keinerlei Aufwand und Kosten, nehmt aber das gleiche Geld? Hierzu würde ich gerne eine Stellungnahme haben. Den einzigen Grund de ich hierfür sehe ist das dezimieren der Selbsthoster, damit ein möglicher nächster Schritt, nämlich nur noch hosted anzubieten, einfacher wird.
    Auch hier empfinde ich das als eine sehr Untransparente fast schon hinterhältige Vorgehensweise, wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege. Klärt sich ja hoffentlich mit einer Stellungnahme von CT.

    Es gibt hier im Forum ja schon relativ oft Fragen und Probleme im Zusammenhang mit selbst-gehosteten Installationen. Diese müssen vom Support gelöst werden. (von wegen "keinerlei Aufwand").
    Zudem muss von der Entwicklung darauf geachtet werden, dass CT unter verschiedenen Systemen lauffähig ist und nicht nur bei ihrem Hoster. Auch hier, das ist doch ein erhöhter Aufwand, bei dem ich berechtigt finde, dass das selber hosten nicht mit (extremem) Rabat "belohnt" wird.



  • @rschi Du hast natürlich vollkommen recht, allerdings läßt sich beides einfach lösen.
    Hosting ist mmn für spezielle Gegebenheiten und Situationen gedacht und nicht als preisgünsitigere Alternative mit mehr Aufwand und damit nur für Kunden die sich wirklich damit auskennen und keine Hilfe beim einrichten brauchen.
    Und Systemvorraussetzungen hat jede Software, die kann man leicht auf das System beschränken welches auf den eigenen Servern eingesetzt wird. Ich kann mit eingeschränktem Support beim Hosting gut leben, denn in den letzten 3 Jahren hatten wir keinerlei bedarf an Support der das Hosting betrifft.



  • Hallo Zusammen,

    auch wir (kleine Dorfgemeinde mit ca. 70 Mitgliedern) möchten gerne einmal Feedback zu dieser Weihnachtsüberraschung geben. Ich verfolge die Beiträge seit einiger Zeit, wollte mir aber ehrlich gesagt nicht die Feiertage vermiesen lassen und schreibe erst jetzt.

    Aus folgenden Gründen schließen auch wir uns den meisten Vorrednern an und sind ziemlich enttäuscht und verärgert über dieses Vorgehen.

    - "Wir haben ChurchTools für Sie bisher bewusst sehr günstig angeboten. Der nächste logische Schritt für uns als Unternehmen ist nun die längst fällige Anpassung an marktübliche Preise…"

    Wir hatten letztes Jahr nicht den Eindruck, dass es sehr günstig ist. Wer schon einmal in einer Gemeindesitzung oder bei einer Mitgliederversammlung war und um eine Freigabe von 20€ monatlich mit unbegrenzter Laufzeit gebeten hat weiß wovon ich rede. Diese Entscheidung war für unsere Gemeinde ein langer, intensiver und nicht sehr einfacher Prozess. Wir sind froh die Zustimmung bekommen zu haben und das Erwarten an Church Tools ist groß. Wir wissen weder, dass dies günstig war, noch dass sich an „marktübliche“ Preise angepasst werden muss. Das ist die Sicht von ChurchTools. Wir sind aber eine Gemeinde, kein Unternehmen, wir haben keinen Hinweis gelesen, dass es günstig ist und wir jederzeit mit einer „längst überflüssigen“ Preiserhöhung rechnen müssen. Das war für uns weder ersichtlich noch einplanbar. Uns sind auch die „marktüblichen“ Preise nicht bekannt. Wir kennen keine Alternativen zu ChurchTools, also ist die Begründung „marktüblich“ für uns nicht nachvollziehbar. Bei uns sind es 150%! Ist das überhaupt gesetzlich erlaubt?

    - "Daher haben wir uns entschieden, ab 01. Februar 2019 ein neues, einfacheres Lizenzmodell einzuführen,“

    Nein! Es ist nicht einfacher. Das aktuelle Lizenzmodell ist einfach, es gibt zig Möglichkeiten individuell das Lizenzmodell an die Gemeinde anzupassen. In Zukunft gibt es 5 Möglichkeiten. Vielleicht irren wir uns ja, aber wo ist beim neuen Modell das Wort „einfacher“?
    Wir müssen jetzt Dienste und Ressourcen bezahlen, welche wir weder brauchen noch nutzen. Zusammengefasst ist das neue Modell KOMPLIZIERTER und definitiv ein Rückschritt.

    - "Uns ist bewusst, dass bei einigen Gemeinden das neue Lizenzmodell zu einer Erhöhung des Lizenzpreises führt.“

    Der Satz ist klingt wirklich gut. Bei einigen Gemeinden… Gibt es auch Gemeinden bei denen das neue Modell zu einer Reduzierung des Preises führt?
    @fcgkitzingen Da schließe ich mich an! Definitiv wurden da einfach mal die teuersten Tarife ausgewählt.

    - Zeitpunkt

    Wir werden einen Monat vor einer 150%-gen Preiserhöhung per E-Mail informiert. Weil man weiß, dass das weder fair noch rechtzeitig ist, wird diese E-Mail zwischen den Jahren mit dem Hinweis, dass die Mitarbeiter für Fragen erst ab dem 07.01.2019 wieder zur Verfügung stehen. Somit geht der erste Ärger unter und mal schauen wer sich nach der ersten Welle noch meldet? Wir fühlen uns weder rechtzeitig informiert noch als Kunden wertgeschätzt.

    - Vertrauen

    Das wurde auch bereits erwähnt, für uns hat dies sehr wohl mit Vertrauen zu tun.
    Uns fällt es schwer weiter zu vertrauen. Ganz ehrlich. Woher wissen wir, dass am 29.12.2019 nicht die nächste Preiserhöhung mit wieder 150% kommt?

    Zusammengefasst sind wir wegen dieser Aktion sehr enttäuscht und verärgert. Wir haben uns, wie viele hier, mit Vertrauen „abhängig“ gemacht, sehr viel in CT abgebildet, einige Arbeit investiert und können kaum noch ohne. Jetzt sind wir uns unsicher, ob wir uns unter diesen Umständen, ChurchTools weiter leisten können.

    Auch kann ich so ChurchTools nicht mehr weiterempfehlen.

    Wir bitten eingehend darum, diesen Schritt im Team nochmals zu überdenken. Wenn die derartige Preiserhöhung, die intransparente und späte Kommunikation sowie das kompliziertere Preismodell so bleibt, fürchte ich, wird es für eine Gemeinde unserer Größe in Zukunft nicht mehr leistbar sein, Church Tools Kunde zu sein.

    Unsere Vorschläge:

    • Unterscheidung in Bestands- und Neukunden: Bestandskunden behalten alles wie es ist weil, diese maßgeblich am Aufbau von ChurchTools beteiligt waren und sind. Neukunden bekommen das neue und nicht einfachere Preismodell.
    • „In-App“-Käufe: Wir verwenden aktuell die CT-App nicht. Wenn wir darin allerdings einen Vorteil sehen, wären wir auch gerne bereit, diese im Store zu kaufen für einen gewissen Betrag. Die App muss nicht inklusiv sein.
    • Wiederherstellung des Vertrauens: Geringere, rechtzeitig angekündigte und transparente Preiserhöhung sowie die Garantie, dass es für einige Jahre dabei bleibt.


  • @phil Ich kann da nur fragen - was auch weiter oben schon mehrfach erwähnt wurde: Hast du dich denn überhaupt schon mal bei der "CTI GmbH" gemeldet und versucht, wegen einer Preisreduktion ins Gespräch zu kommen?

    Apropos Alternative: Suche doch mal nach "Planning Center". Diese Alternative wurde hier im Forum auch schon mehrfach genannt. Dort wirst du sehen, dass CT bisher sehr günstig war und ich würde mal sagen, immer noch eher günstig ist.



  • Da die CT GmbH erst ab 07.01.2019 offizielle wieder erreichbar ist, gibt es vorher wohl keine Reaktionen. Ich habe auch direkt auf die erste Mail geantwortet und keine direkte Reaktion bekommen. Daher teile ich die Wahrnehmung und Interpretation von phil, dass man erst mal die schlechte Nachricht abgeschickt hat und sich dann sofort in der Urlaub verabschiedet hat, damit sich der Sturm erst mal wieder beruhigen kann... Die Vermutung liegt bei der Vorgehensweise wie sie sich darstellt jedenfalls nahe.



  • @rschi Selbstverständlich habe ich mich bereits direkt an die CT GmbH gewendet. Von dieser Seite kam allerdings noch keine Antwort. Wie in der E-Mail erwähnt, ist das Büro erst wieder ab dem 07.01.2018 besetzt...

    Danke für den Tipp! Wir hatten uns, bis jetzt, nie mit Alternativen beschäftigt. Also erstmal ist das ein ähnlich individuelles Preismodell wie aktuell noch CT, sehr positiv! Ich muss nur das bezahlen was ich brauche und spare somit. Es ist natürlich schwierig das Preismodell von Planning Center 1:1 mit ChurchTools zu vergleichen. Wir wären mit unserem Setting aktuell bei Planning Center günstiger als bei ChurchTools (14€ Unterschied im Vergleich zum neuen Paket M, welches uns vorgeschlagen wird). Leider habe ich noch keinen Multilanguage-Hinweis gesehen, wenn sich das nicht in deutsch nutzen lässt wird das für uns ein Problem...

    Gerade ist mir erst aufgefallen, dass das neue Preismodell auch bereits auf der ChurchTools Seite angepriesen wird. Zwei Kommentare noch dazu:

    • Interessanterweise ist dort nicht mehr die Rede von einem "neuen einfacheren Preismodell" sondern nur von einem "neuen Preismodell".
    • Ich hatte es oben bereits erwähnt. Es ist wirklich nicht fair, Bestandskunden überhaupt keinen Vorlauf zu geben sondern gleichzeitig mit der Öffentlichkeit zu informieren.


  • @phil sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Wer schon einmal in einer Gemeindesitzung oder bei einer Mitgliederversammlung war und um eine Freigabe von 20€ monatlich mit unbegrenzter Laufzeit gebeten hat weiß wovon ich rede.

    Ich kenne ja Eure Finanzen nicht, aber Eure bisherigen 20 Euro sind wirklich keine hohe Summe für eine Software wie CT. Ein Gedankenspiel dazu: Würde jedes Eurer Gemeindeglieder auch nur 50 Cent monatlich mehr geben, wäre das bereits finanziert. Ich will das gar nicht bewerten, sicherlich ist jede Gemeinde da ganz individuell aufgestellt. Aber auch wenn z.B. eine bezahlte Bürokraft nur eine Arbeitsstunde monatlich durch CT einsparen würde, hätte es sich bereits gelohnt, da der Nutzen von CT wirklich vielfältig ist.

    Wer auch immer über die Finanzen zu entscheiden hat, sollte sich die Frage stellen: Sind wir bereit, zur Unterstützung unserer Gemeindearbeit jährlich ca. zwei Euro (darauf läuft es jedenfalls bei uns zukünftig hinaus) pro verwalteter Person in eine so nützliche Software zu stecken, deren Funktionsumfang auch noch kontinuierlich wächst? Ich glaube, diese (überschaubare) Summe ist wirklich gut angelegt, insbesondere wenn man bedenkt, was man sonst so für dies und das ausgibt.

    Wenn sich Euer Betrag nun um 150% auf 50 Euro erhöhen soll, ist das natürlich ein happiger Aufschlag, keine Frage.



  • Hallo,

    ich möchte mich am heutigen Sonntag noch mal zu CT äußern.

    Ja ich stehe zu allen meinen gemachten Aussagen:
    Ankündigung zu kurz, Preismodel meiner Meinung nach sehr unglücklich, Altes Model deutlich flexibler, ja auch da kann man Preisanpassung machen, AGB´s müssen dringend überarbeitet werden.
    Support sollte schneller werden.

    Warum schreibe ich dann noch mal?

    Wir hatten heute eine Predigt zur Jahreslosung, wie wahrscheinlich einige Gemeinden auch.
    Bekannter Maßen ist diese ja:
    Psalm 34,15 "Laß vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach."

    Ich habe hier viel geschrieben, sicher war die Jagd nach Gutem auch meine Intension.
    Der Frieden blieb aber auf der Strecke.
    Ich habe heute was gelernt vom Attributionsfehler. Und auch von meiner Sicht auf die Dinge.
    Der Fehler war mein Gefühl, bzw mein Umgang damit.

    Ich habe die Woche mit Hr.Kalinski von CT gesprochen und musste feststellen, dass das persönliche Gespräch auch viel bewirken kann.
    Sicher ist es nicht zu bewerkstelligen, dass CT jetzt mit jeder Gemeinde einzeln spricht, aber doch mind., dass die Aussagen welche ja für alle gelten verschriftlicht werden und allen zugänglich gemacht werden.
    Da ging es unter anderen um die weitere Preisgestaltung, die Zukunft, die Sicherheit in das Unternehmen etc.

    Für mich ist nun deutlich mehr Frieden über der Sache, auch wenn ich wie gesagt nicht alles gut finde.

    Trotz dem, kann ich eigentlich nur um Vergebung bei den CT Verantwortlichen bitten, für nicht gesuchten Frieden. Ich hoffe, in Zukunft SELBST mehr meine Emotionen zu hinterfragen und um Gottes Weisheit zu bitten.
    Ja ich werde auch in Zukunft sicher Dinge benennen, die m.M. nach nicht ok sind, nur hoffe ich dies mit der richtigen Intension und dem richtigen Ton zu tun.

    In diesem Sinne, hoffe ich dem Frieden diese Jahr nachzujagen, auf ein Gutes zu hoffen und zu erkennen.

    Gottes Segen wünsche ich allen Beteiligten und Lesern.

    In der Hoffnung nicht gegen Forumregeln zu verstoßen hier ,falls jemand die Predigt hören möchte, der Link:
    http://feg-oberursel.dd-dns.de:8080/share.cgi/Predigt_190106_Patrick Will_„Friedensjäger werden“.mp3?ssid=0Fef8Xh&fid=0Fef8Xh&open=normal&ep=



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  • admin

    @David-R Sehr, sehr stark, mein lieber David! Daumen hoch



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  • @fcgkitzingen sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Meine Empfehlung: Wenn nicht verstanden wird, was das Problem ist...
    Dann bitte löscht dieses Thema. Danke.
    Grund: Imageverlust für Churchtools.
    In meinen Augen wird eher weltliche Scheisse (Online-Marketing) betrieben.
    Und: Es entsteht ein Datenschutzproblem, weil jeder hier plötzlich angeblich
    die Meinungen und Ansichten seiner Gemeinde vertritt. Was aber garnicht der Fall ist.

    Moin Sven,

    schlaf am besten erstmal aus. ;-)



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  • @fcgkitzingen
    Nein. Du hast leider deine Posts oben komplett gelöscht. Aber dein Joghurt-Beispiel war sehr polemisierend am Ziel vorbei, dur schreibst spontan mit unangemessen vulgärem Vokabular, du reklamierst ein Datenschutzproblem (?!), weil "weil jeder hier plötzlich angeblich
    die Meinungen und Ansichten seiner Gemeinde vertritt. Was aber garnicht der Fall ist.", nennst dich dabei aber selbst fcgkitzingen und nicht "Sven Markus",...

    Das ganze laut Forenzeit morgens früh zwischen 3 und 4 Uhr - daher mein wohlgemeinter Rat: schlaf dich erstmal aus.

    Grundsätzlich teile ich die Meinung fast aller Schreiber hier: die Preiserhöhung trifft viele hart, das Vorgehen seitens CT ist mindestens ungeschickt. Aber sachliches Diskutieren, Ringen um Lösungen ist das, was wir alle brauchen.



  • Leider hat CurchTools die Preise enorm erhöht!
    Von bisher EUR 12,00 steigt nun der Monatspreis auf EUR 39,20. Das sind 326,6 Prozent!
    Die Jahreskosten erhöhen sich dadurch von EUR 144,00 auf EUR 470,40.
    Der Hinweis "uns ist bewusst, dass bei einigen Gemeinden das neue Lizenzmodell zu einer Erhöhung des Lizenzpreises führt..." dürfte wohl ironisch zu verstehen sein.
    Ich denke, daß CT nochmal über die neue Preispolitik nachdenken sollte.



  • @Wilfrid sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Von bisher EUR 12,00 steigt nun der Monatspreis auf EUR 39,20. Das sind 326,6 Prozent!
    Die Jahreskosten erhöhen sich dadurch von EUR 144,00 auf EUR 470,40.

    Im neuen Lizenzmodell sehe ich kein Paket zum Preis von EUR 39,20.
    Deine Berechnung kann also nicht wirklich stimmen.
    Welches Modell kommt bei euch ab dem 1.2. wohl in Frage?



  • @rschi sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Im neuen Lizenzmodell sehe ich kein Paket zum Preis von EUR 39,20.

    M-Paket minus 20% Rabatt!



  • @xMRi Ach so, danke!



  • 49,00 € minus 20 % Rabatt = 39,20 €.
    (Rabatt gem. Vereinbarung mit unserem Gemeindebund BEFG.)
    Ich habe lediglich den Brief von CT vorliegen, in dem dieser neue Preis gefordert wird.
    Eine Übersicht über die Details des neuen Lizenzmodells liegt mir nicht vor.


  • admin



  • Danke für den Hinweis. Aber das hilft ja auch nicht weiter.
    Ich denke, wir werden uns nach einer preisgünstigeren Lösung unsehen müssen.


  • admin

    @Wilfrid

    Ich wollte nur wegen dieses Satzes weiterhelfen:

    Eine Übersicht über die Details des neuen Lizenzmodells liegt mir nicht vor.

    Dabei viel Erfolg:

    wir werden uns nach einer preisgünstigeren Lösung unsehen müssen.



  • Was ist nun der aktuelle Stand der Diskussion?



  • Tja, wenn ich es richtig sehe, dann zeigt sich die ChurchTools GmbH nicht generell diskussionsbereit, wie aus dem Post von mhuber vom 03.01.2019 zu erkennen ist. Offensichtlich findet der Post auch Zustimmung von mindestens 11 Forumsmitgliedern. Ich befürchte daher, dass es keine weitere Reaktion mehr geben wird.

    Es besteht also nur die Möglichkeit, den direkten Dialog zu suchen und eine individuelle Lösung auszuhandeln.

    Für die CT GmbH ist dieses Vorgehen vermutlich - achtung Unwort - alternativlos. Man ist stark und schnell gewachsen und hat vermutlich dementsprechend einen erheblich höheren Finanzbedarf als früher. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder man verkleinert das Team wieder, was dann aber entsprechend negative Effekte auf Weiterentwicklung, Support u.ä. hätte, oder man sorgt für höhere Einnahmen. Letzteres scheint offensichtlich hier zu passieren.

    Leider hat das Team insoweit Recht, dass das Schlucken der Preiserhöhung ebenfalls alternativlos ist, da es halt keine vergleichbare kostengünstigere Lösung auf dem Markt gibt. Man möge nun selbst entscheiden, ob der Umfang der Nutzung der Vorteile von ChurchTools einen entsprechenden Benefit bietet, der die gestiegenen Kosten rechtfertigt.

    An anderer Stelle in diesem Thread wurde erwähnt, dass die Arbeitsoptimierung einer bezahlten Bürokraft durch ChurchTools die gestiegenen Kosten wieder herausholen könne. Das mag sicher bei der einen oder anderen größeren und (sehr) großen Gemeinde so sein, die sich neben dem Pastor auch noch weitere bezahlte Kräfte leisten können. Kleinere Gemeinde können für solche Verwaltungsaufgaben i.d.R. nichts zahlen. Daher ist die Einsparung des Arbeitsaufwandes durch ChurchTools bei den Ehrenamtlichen zwar schön für diese, aber finanzielle Einsparungen gibt es dadurch nicht.

    Ich bin jedenfalls ratlos und traurig, was dieses Thema angeht. Wir wären auch bereit, Preiserhöhungen mitzutragen, aber nur wenn die Preiserhöhung in überschaubaren Grenzen liegen würde. Einige Gemeinden scheinen hier aber - genau wie wir - vor massiven Anpassungen zu stehen. Mein Vertrauen in die CT GmbH ist jedenfalls grundlegend erschüttert. Und meine Begeisterung für das Werkzeug ist mittlerweile auch verflogen. Mal schauen, ob wir nicht doch wieder zu Excel Listen, manuellen Mails und gemeinsamen Kalendern z.B. von selbst gehostetem NextCloud zurückkehren.



  • Also selbst bei kleineren Gemeinden kann man dieses Modell eigentlich tragen meiner Meinung nach. Es reicht schon wenn 2-3 Menschen in der Gemeinde ihren Netflix / Spotify / Prime oder noch besser Fitnesscenter Beitrag einfach spezifisch für Churchtools spenden. Derzeit werden ja eh noch Neujahrsvorsätze gemacht. Problem gelöst... Bei solchen Diensten ist der Vorteil und der Zahlungswille ja auch gegeben.

    Ansonsten würde ich einfach mal nachschauen was wirklich bei der Installation benötigt wird. Das man bei einer 200 Personen Gemeinde oder kleiner beispielsweise mehr als 10 Ressourcen benötigt, mag ich bezweifeln.. Da kann man bestimmt einschränken und kürzen.



  • @Jones Einschränken war auch meine Devise. Leider musste ich dafür 8 Kalender löschen. Die waren ganz praktisch, um für einzelne Arbeitsbereiche auf der Homepage die jeweiligen nächsten Termine anzuzeigen. Das ist zwar nett, aber nicht nötig. Bei Ressourcen und Diensten kommen wir mit den Gegebenheiten klar. Wir haben aber aktuell 192 Personen in ChurchTools. Auch wenn wir nur 5% Gemeindewachstum dieses Jahr haben sollten, kommen wir über die 200er Grenze. Da liegt das Problem.

    Und die Idee mit der Beitragsspende für Unterhaltungsmedien / Sport ist ja nett. Aber ich fürchte nicht umsetzbar. Vor ein paar Jahren habe ich mal von einer anderen Gemeinde ein Predigt des dortigen Kassierers gehört. Er sprach über den Zehnten. Seine Aussage war, dass für den Fall dass tatsächlich jedes Mitglied ernsthaft seinen Zehnten gibt es sich rechnerisch um eine Gemeinde handeln würde, die nur aus Hartz IV Empfängern besteht... Vielleicht ist bei uns das Niveau etwas besser. Aber leider nicht wesentlich.



  • Dann würde ich wirklich noch einmal Kontakt zu den Mitarbeitern aufnehmen. Ich glaube dafür kann man eine Lösung finden.

    Wir haben bei uns die Erfahrung gemacht, dass wenn der Spendenaufruf konkret wird und Leute sehen, wozu spenden benötigt werden, gerne gegeben wird. Vielleicht kann man da in einer zukünftigen Gemeindestunde für Werben. Was euch dieses Tool bringt, was es erleichtert und wieviele Personen 5 Euro mehr geben müssten, um es weiter zu finanzieren. Viel Erfolg bei den Überlegungen!

    Noch eine Möglichkeit: Wir haben letztens unsere Webspace-Anbieter geändert und dadurch 40 Euro monatlich eingespart da die Verträge mit der Gemeinde älter waren. Das ganze haben wir mit den Gas / Wasser / Strom Verträgen ebenso gemacht und haben uns dadurch Churchtools querfinanziert. Wir zahlen also +/- sogar weniger! Ist also eventuell noch eine Möglichkeit da Finanzen freizuschaufeln.



  • @Jones Danke für die Tipps. Beim Webhosting lässt sich nichts sparen. Das wird schon von mir ohne Spendenquittung gespendet (habe einen eigenen Server). Bei Gas und Strom müsste ich mal nachfragen, was unser Kassierer da so macht.

    Einen Spendenaufruf für ChurchTools lassen wir lieber. Es hat da massive Widerstände von einzelnen Mitgliedern bei der Einführung gegeben. "Wir wollen nicht, dass unsere Daten im Internet gespeichert werden. Die können da ja von jedem abgerufen werden. Wenn mal die Christenverfolgung kommt, dann servieren wir die Daten online direkt auf dem Tablett" und ähnliches haben wir uns angehört. Auf die Diskussionen habe ich einfach keine Lust mehr. Wenn Menschen verständnisresistent sind, was Sicherheit von Informationen auf geschützten Servern angeht, dann macht man da halt nichts dran.



  • @sirdud sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    An anderer Stelle in diesem Thread wurde erwähnt, dass die Arbeitsoptimierung einer bezahlten Bürokraft durch ChurchTools die gestiegenen Kosten wieder herausholen könne. Das mag sicher bei der einen oder anderen größeren und (sehr) großen Gemeinde so sein, die sich neben dem Pastor auch noch weitere bezahlte Kräfte leisten können. Kleinere Gemeinde können für solche Verwaltungsaufgaben i.d.R. nichts zahlen. Daher ist die Einsparung des Arbeitsaufwandes durch ChurchTools bei den Ehrenamtlichen zwar schön für diese, aber finanzielle Einsparungen gibt es dadurch nicht.

    CT kann doch auch so eingesetzt werden, dass selbst der Pastor entlastet wird oder effektiver arbeiten kann. Somit ist das doch auch quasi eine Einsparung, die auch bei kleinen Gemeinden möglich ist.



  • @drstone Bringt es gut auf den Punkt.



  • @mhuber Gibt es hier von Churchtools Seite noch ein Kommentar zu der Diskussion? Würde mich sehr freuen, wenn ihr noch einmal etwas dazu sagt/Stellung bezieht.



  • @rschi Es handelt sich hier um eine PHP Applikation die noch dazu mittlerweile auf allgemein verfügbaren Frameworks (Slim, Vue) aufsetzt. Da besteht kein Aufwand das auf mehreren Systemen lauffähig zu halten. Da gibt es eine einfache System Anforderungen, die gehören dokumentiert und aus. Den Teil der Arbeit übernehmen die Opensource Entwickler die sich um diese Frameworks kümmern.

    Natürlich ist es so, dass man nur dann selbst hosten sollte, wenn man weiß was man tut. Sich da abzugrenzen als Support ist sicher nicht immer einfach, aber da ist Churchtools ja recht "gut" (Man bekommt als Selfhoster ja generell die Antwort dass man lieber hosten lassen sollte, da Churchtools sonst eigentlich nicht weiter helfen kann.)



  • Ich verfolge jetzt seit einiger Zeit die Diskussion hier im Forum, ohne mich selbst zu Wort zu melden. Die Enttäuschung, die in vielen Voten zum Ausdruck kommt, teile ich. Wir scheinen aber in einer ganz anderen Situation zu sein, deshalb meine Meldung und Anfrage:
    Die meisten Churchtoolsnutzer scheinen freikirchliche Gemeinden zu sein. Wir sind eine landeskirchliche Gemeinde und wollten gerade erst loslegen, als uns die Preiserhöhung erwischt hat. Wir benutzen das Tool nicht als Mitgliederverwaltung, sondern nur für unsere ehrenamtlich Aktiven und Gemeindekontakte. Da wir in der Liste 600 Kontakte haben rutschen wir ins Lizenzmodell L. Churchtools ist für uns nur ein zusätzliches, praktisches Tool, das Excellisten ersetzen soll. Für die gemeindlichen Verwaltungsaufgaben nutzen wir andere Programme.
    Was uns für Churchtools eingenommen hat - abgesehen davon, dass es ein sehr gutes Werkzeug ist - war das flexible Lizenzmodell. (Churchdesk bietet ja ähnliches, war aber bislang unflexibler.) Wir konnten also die Dinge abschalten, die wir nicht benötigen, um uns auf die wesentlichen Sachen zu konzentrieren. Mit der Paketlösung kaufen wir mehr, als wir brauchen und bezahlen für Dinge, die wir nicht nutzen.
    Meine Frage ist: Wer von den Nutzern hier arbeitet ebenfalls in einer landeskirchlichen Gemeinde und wie bewertet ihr die Änderung des Lizenzmodells? Wie ich gehört habe, gibt es durchaus landeskirchliche Gemeinden, die Churchtools entsprechend nutzen und nun Fragen, wie sie mit den Änderungen umgehen.



  • Ich gehe davon aus das jetzt nach über 2 Wochen keine offizielle Stellungnahme von Verantwortlichen mehr kommt. Also wird die "Friss oder Stirb" Haltung beibehalten. Sehr Schade.

    Leute, das ist EUER Forum hier und hier sind eure Kunden/Gemeindeverantwortlichen die unzufrieden sind... 95 Beiträge, also bestimmt >50 Gemeinden!!!

    @mhuber Ich hab dazu einen Fehler auf eurer HP gefunden:

    Wir [..] suchen den engen Kontakt zu Gemeindeverantwortlichen, [..]
    

    Und eure Offenheit über direkten Kontakt um einen günstigeren Preis zu "betteln" find ich gut und hilft bestimmt einigen Gemeinden weiter, aber ändert nichts an der unpassenden Art und Weise die in den meisten Beiträgen das eigentliche Problem ist.

    Leider werdet ihr mit eurem aussitzen genau das erreichen was ihr wollt. Es werden immer weniger Beiträge hier, die Leute haben nicht die Zeit und Energie das weiter zu verfolgen oder alles umzustellen und es bleibt alles wie es ist.

    Den wirklichen "Schaden" der entstanden ist werde ihr vermutlich nie so wirklich mitbekommen.
    Bisher hab ich begeistert CT anderen Gemeinden weiterempfohlen, über kleine Fehler, Supportverzögerungen oder sonstige Probleme hinweggesehen und war solidarisch und unterstützend. Das ist jetzt vorbei. Ich werde eher davor warnen, weil keiner weiß wann was als nächstes kommt, denn ihr könnt es mit uns ja machen und habt es schon gemacht.
    Und ich glaube nicht das ich damit der einzige bin.



  • @drstone Gab es von deiner Seite schon den Schritt zu einem Dialog mit CT außerhalb dieses Forums?

    Ich kann deine Meinung in vielerlei Hinsicht verstehen, aber in deinem "CT bashing" - verzeih, wenn ich es so ausdrücken muss - hier im Forum sehe ich einfach keinen Mehrwert mehr; weder für dich, noch für alle anderen User hier.

    Was Mehrwert bringen würde, wäre CT direkt zu kontaktieren und deine Punkte einmal zur Sprache zu bringen.
    Es gab hier ja auch schon ein Beispiel, wo das so geschehen ist und danach durchaus ein Mehrwert generiert werden konnte.



  • @Henric-Resa sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    @drstone Gab es von deiner Seite schon den Schritt zu einem Dialog mit CT außerhalb dieses Forums?

    Das würde mich auch interessieren.

    @drstone Hat CT jemals gesagt/geschrieben "Wir suchen den engen Kontakt zu Gemeindeverantwortlichen über's Forum"?

    Soweit ich mitbekommen habe, waren die von CT ziemlich busy - und das halt nicht im Forum, sondern wahrscheinlich im direkten Kontakt zu Kunden.



  • @drstone Ich glaube du bist einer von wenigen. Bzw. werden die anderen, die deiner Meinung sind, den Kontakt mit Churchtools suchen und nicht im Forum zum mehrfach das gleiche hier reintippen.
    Such doch das Gespräch mit CT.
    Da du ja offensichtlich erfahrener Self-Hoster und technikaffin bist, hält dich auch keiner davon ab dir nen Exportskript zu schreiben und deine eigene Software zu entwickeln oder in die Nextcloud oder zur Excel-Tabelle zu gehen.



  • @drstone sagte in Rückblick, Ausblick und neues Lizenzmodell:

    Leute, das ist EUER Forum hier und hier sind eure Kunden/Gemeindeverantwortlichen die unzufrieden sind... 95 Beiträge, also bestimmt >50 Gemeinden!!!

    Und wie viele Gemeinden haben kein Problem damit, bzw. sind gerne bereit für ein gutes Produkt auch das zu zahlen was es Wert ist?

    Ich vermute, dass der Großteil der Gemeinden, meine eingeschlossen, ohne zu meckern mehr bezahlt. Diese Gemeinden melden sich nur hier nicht zu Wort. Dadurch entsteht in diesem Thread ein sehr einseitiges Bild.


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