Platzzuweisung beim CheckIn notwendig



  • Der CheckIn per QR-Code ist schon mal genial - vor allem, weil er sehr leicht und schnell funktioniert.
    Leider hat die Sache noch eine sehr entscheidende Lücke: Wir müssen festhalten, wer auf welchem Platz gesessen hat (besondere Rückverfolgbarkeit). Das lässt sich bisher nicht über die App regeln. Wir sind also gezwungen, weiterhin eine Papierliste zu führen, auf der Wir den Namen des Anwesenden und seine Platznummer erfassen. Hierzu drucken wir Sonntag früh die Liste der angemeldeten aus und schreiben bei Ankunft die zu vergebende Platznummer neben den Namen.
    Das wiederum macht den CheckIn per QR-Code überflüssig.

    Damit das wirklich Sinn macht, bräuchte es meiner Meinung nach folgende erweiterte Mindestanforderung:

    • Name und Platznummer lassen sich wahlweise vor dem Event oder beim QR-Code-CheckIn schnell und einfach verknüpfen.
    • Falls Personen ihre Platznummer vergessen, besteht ein schneller Zugriff auf die Platznummer (zB per QR-Code).

    Das ließe sich zB so umsetzen:

    • Vor dem Event: In der Gruppenansicht legt man ein Gruppenfeld "Platz" an. Dieses muss aber nicht umständlich über den Schraubenschlüssel rechts bearbeitet werden, sondern man kann direkt in der Zeile einer Person das entsprechende Feld anklicken und eine Platznummer eintragen - wie in einer Tabellenkalkulation. Die Platznummern können auf einem separaten Saalplan - der hierfür nicht in CT integriert sein muss - dargestellt und im Fall der Fälle dem Gesundheitsamt übergeben werden.
    • Beim QR-Code-CheckIn: optional lässt sich in den Gruppeneinstellungen hinterlegen, ob beim CheckIn ein Gruppenfeld beschrieben werden soll. Wenn ja, wird dieses Feld beim Checkin mit angezeigt. Steht dort schon etwas (weil vorbereitet wurde), wird selbstverständlich der vorhandene Wert angezeigt und der Person kann so ihr Sitzplatz direkt mitgeteilt werden. Ist das Feld noch nicht befüllt, lässt es sich leicht und schnell editieren.
    • So können auch Ordner, die nicht am CheckIn stehen, mit einem Scan des QR-Codes schnell die korrekte Sitzplatznummer ermitteln (falls die Person ihre vergessen hat) oder Korrekturen vornehmen (falls doch noch mal umgesetzt werden muss).
    • Hierbei muss natürlich noch eine Plausibilitätsprüfung erfolgen, indem auf doppelt vergebene Sitzplatzummern hingewiesen wird, oder diese von vornherein ausgeschlossen sind.

    Wünschenswert - aber nicht notwendig - wäre weiterhin folgende Funktion

    • In der CT-Browserversion: Ein Saalplan neben einer Liste der angemeldeten Personen. Die Personen lassen sich in Haushalten gruppieren. Wenn mehrere Personen gemeinsam angemeldet wurden, sollten sie auch hier als eine Gruppe erscheinen. Die Gruppen lassen sich nun den Plätzen im Saalplan zuordnen, wobei CT vorher definierte Abstände zwischen den Haushalten (zB 3 Stühle) einhält.
      Nachträgliches Umsetzen geschieht einfach per Drag & Drop
      Eine automatische Sitzplatzverteilung berechnet die optimale Verteilen unter Berücksichtigung vorab fest vergebener (geblockter) Sitzplätze (zB für Moderator).

    Diese Funktion müsste noch weiter durchdacht werden ..



  • Inzwischen hat sich das Thema mit der Platzzuweisung erstmal erledigt: Durch das neue BFP Konzept müssen wir die Platznachverfolgung nicht mehr gewährleisten. Wir können nun also den QR-Code-Checkin doch nutzen und werden das mal ausprobieren. Aufgrund der Erfahrung der letzten Monate würde ich jedoch weiterhin erwarten, dass die geforderte besondere Nachverfolgung irgendwann wieder kommt.
    Wäre also trotz allem hilfreich, hier dran zu bleiben.



  • @mafe
    Welches neu BFP Konzept. Gibts da einen Link?



  • @Zausel Hier wirst du fündig



  • @Zausel
    Bis vor ein paar Wochen mussten wir unser Konzept mit der Stadt Bonn absprechen. Das war ein riesiges Durcheinander. Immer wieder neue Ideen / Vorschriften usw.
    Zumindest für NRW ist es jetzt aber so (ich glaube aber auch in anderen Bundesländern), dass die Kirchenbünde jeweils ihr Konzept mit der NRW Staatskanzlei absprechen. Dieses Konzept ist dann verbindlich für alle Kirchen dieses Bundes in dem jeweiligen Bundesland. Mit der Stadt müssen wir dann gar nichts mehr besprechen.
    Und weil dieses NRW Konzept etwas anders ist, als das Stadt Bonn-Konzept, welches wir vorher hatten, haben wir es nun etwas einfacher...



  • @mafe
    In Hessen (Darmstadt) müssen wir nur ein Konzept haben, aber es nirgendwo bestätigen lassen. Wir hatten an verschiedenen Stellen nachgefragt, aber niemand war zuständig und die waren teilweise überrascht, dass wir überhaupt angefragt hatten.
    Wir haben unser Konzept meist von Woche zu Woche überarbeitet, je nachdem wie die Politik sich entschieden hatte.



  • Wir haben in Speyer auch ein eigenes Konzept erarbeitet und von der Stadt absegnen lassen. Nach dem arbeiten wir jetzt schon fast das ganze Jahr, ohne Probleme. Es ist scheinbar nicht überall so unkompliziert.


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