@Dave Vorab: Bei uns kann sich JEDER in seinen Dienst selbst eintragen - passiert aber ziemlich selten (bei sehr treuen Seelen).
Wir haben so ziemlich alle Formen bei unseren Diensten:
Einige "Hauptdienste" (Predigt, Lobpreisleitung, ...) werden in regelmäßigen gemeinsamen Treffen (ca 2-3mal im Jahr) mit allen Betroffenen gefüllt. Vorteil: Das Verantwortungsbewusstsein ist sehr groß; es werden direkt Alternativen/Tausch/Wechsel ausgehandelt; echte Engpässe sind extrem selten und fallen sehr frühzeitig auf.
Einige (z.B. Lektorendienst) werden komplett vom Dienstleiter verteilt (ohne Möglichkeit zur Absage). Vorteil: Klare Verantwortung und es passiert extrem selten, dass Dienste offen bleiben - und wenn, dann fällt es sehr früh auf.
Nachteil: Kaum Verantwortungsgefühl bei den einzelnen Mitarbeiter; solange der Leiter keinen einteilt, passiert nichts (und die Mitarbeitern schauen auch nicht drauf, ob überall was eingetragen ist) und es liegt komplett beim Leiter.
Andere werden vom Leiter über Anfrage organisiert (Ab-/Zusage durch Angefragte).
Ähnlich zu 2), aber etwas mehr Verantwortungsbewusstsein bei den Mitarbeitern (hin und wieder tragen sie sich selbst ein). Hier funktioniert in meiner Wahrnehmung das Eintragen von Abwesenheiten am Besten (einfach, weil es Leute selbst nervt, wenn sie dauernd angefragt werden 😉 ).
Wieder andere (Kirchkaffee) sind komplett offen und es gibt tw. nichtmal einen offiziellen Leiter. Das passiert fast mehr über den Chat als die Dienstplanung und eher kurzfristig (da postet dann einer am Freitag "Ich kann Kaffee kochen und bringe Kekse mit - wer ist dabei?"). Vorteil: Am einfachsten für den Leiter (wo es ihn gibt). Nachteil: Manchmal gibt's halt keinen Kaffee. 😅
Aber egal wie man sich organisiert - es bleiben ein paar Unabänderlichkeiten:
Wenn Leute nicht wollen/können, kommen sie nicht. Da ist es auch egal, ob sie sich in CT abmelden können o.ä.. Es gibt Pflichtbewusstere und weniger Pflichtbewusste - bei wem die Mitarbeit eine geringere Priorität in seinem Leben hat, ändert auch eine CT-Technik daran nichts. Und daraus folgend: Oft bleiben die Dienste gerade an "lästigen" Zeiten (Ostern, "Brückentagsphase", Weihnachten/Neujahr, ...) immer wieder an denselben Leuten hängen. Neue gewinnt man nie über die Dienstplanung. Das muss anders kommuniziert/beworben/eingefordert werden.Das sind Aspekte, die man über andere Wege als die CT-Planung adressieren muss.